Im Test: Tina in den Bergen

Kennt eigentlich noch jemand diese verführerisch leckeren Pausencracker namens Lunchables? Ja, ihr wisst schon, diese kleinen runden Kekse, die man je nach Lust und Laune mit Käse und Wurst belegen konnte… Die Dinger waren einfach der Hammer.

Wenn nur ein paar mehr dieser Teufelskekse in der Packung gesteckt hätten, dann hätte man sogar davon satt werden können. Doch zu einem Wucherpreis gesellte sich eine minimale Ausbeute an Essbarem und erschwerend kam für den Hungernden hinzu, dass Klassenkameraden und Freunde wie die Guppys um diese Schachteln herumschlichen, nur um ein Stück Käse, Wurst oder -noch schlimmer- Keks zu erhaschen. Wenn man also wirklich das Wagnis einging, diese Suchtkekse mit in die Schule zu nehmen, hat man meist nur ein schmatzendes „Dannkö fur dän Käcks“ gehört und schluchzend und mit knurrenden Magen in die leere Lunchables-Packung gestiert. Soweit ich weiß, gibt es diese Cracker nicht mehr – ist vielleicht auch besser so, da umsorgende Mütter wahrscheinlich arm geworden wären, nur um ihrem Liebling genügend Stoff zu besorgen.

Als ich heute das Spiel „Tina in den Bergen“ in meinen Modulschacht geschoben habe, musste ich unweigerlich wieder an diese Essensgeschichte zurückdenken… Warum? Nun, das soll der folgende Teil unseres Reviews zeigen…

To top