Derzeit in aller Munde sind Umsetzungen von Brettspielen auf ein Videospielsystem und umgekehrt. Während die Industrie versucht, die zwei „ähnlichen“ Märkte zusammenzuführen, wollen die Spieler dahinter jedoch nur eines: Spaß, Spaß und nochmals Spaß. So macht man den Unterschied zwischen Kollektiv- und Kommunikativspielern und versucht mit dem Klischee des zockenden Konsolen-Kellerkindes aufzuräumen. Da gibt es Crossovertitel wie Carcassonne oder Siedler, die fleißig auf dem XBox Live-System ihr Unwesen treiben oder Jenga, das hölzerne Geschicklichkeitsspiel, dass wohl jedem Partyfreund begegnet sein dürfte, was nun digitalisiert wird und aus Eichenklötzchen Bits und Bytes werden lässt. Doch auch in der umgekehrten Richtung findet man Videospiele, denen eine Verbrettung widerfahren ist. Gerade der Heidelberger Spieleverlag ist bekannt dafür, beliebte Hardcore-Digitalklassiker wie Warcraft, Doom oder Starcraft und Konsorten auf das Brett zu bannen, doch heute werfen wir den Blick auf einen anderen Brachenriesen: Ravensburger. Das kleine blaueckige Logo mit weißer Schrift auf der Ecke einer Spielschachtel dürfte so manchem Gelegenheitsbrettspieler aufgefallen sein und ihn in der Kindheit begleitet haben.
Nun hat die „digital tainment pool young“-Abteilung mit Ravensburger einen Vertrag abgeschlossen und bannt die beliebte THINK!-Brettspielreihe auf Nintendos Doppelbildschirmer. Wir haben uns dies natürlich nicht entgehen lassen, auch unseren Kollegen vom Brettspiel-Portal cliquenabend.de das Modul in die Hand gedrückt und verraten euch, ob das Treffen des Hirntrainers mit dem Brettspielvorbild Hand und Fuß hat.