Ein jedes Genre braucht und besitzt seine großen, repräsentativen Helden-Maskottchen, in Form von muskelbepackter Mannsweiber, lautloser Spionage-Asse oder eines niedlichen und mit animalischen Paarungsrufen begeisternden Kuscheltiers. So erntet ein gewisser Kriegsgott namens Krösus (der ist allerdings kein Plüschhäschen!) oder Prinzessinnen-Charmeur Super Mario in ihren ganz eigenen Spielesorten den Ruhm, der ihnen nach einigen Top-Titeln gebührt. Ein Blick über den Shooter-Einheitsbrei-Tellerand, hinüber zu den „altmodischen“ Adventures, endet schließlich bei Seeabenteurer Guybrush Threepwood, der mit viel Charme, Wortwitz und einer fantastischen Storyline auch heute noch für mehrere Adventure-Stile als Vorbild hinhält.
Mit ähnlich schwarzem Humor, einem ausgeflippten Charakter-Design und kompletter Sprachausgabe ist auch „Ankh: Der Fluch des Skarabäenkönigs“ gesegnet, welches als PC-Port die Leipziger DS-Anspielstationen um eine sehr frühe Demo-Version mehr bereicherte. Natürlich sträubten wir uns nicht, gegen eine längere Testreise in Assils (der Hauptcharakter im Spiel) Wüstenwelt und berichten nachfolgend, wie sich die allererste (noch in englischer Sprache befindliche) DS-Version spielt. Es sei aber bereits jetzt verraten: Eine spätere Vorabversion werden wir ebenfalls für euch antesten, da das DS-Adventure auf das 1. Quartal 2008 verschoben wurde.