Innovativ rauben: Wario und der Stylus

„Erst komme ich, und dann die anderen. Sollten die anderen mehr haben als ich, nehme ich mindestens die Hälfte für mich zurück. Ich habe erst genug, wenn es nichts mehr gibt, was ich nicht besitze – UND: Ich darf alles!“
So oder in ähnlicher Art und Weise könnten einige von Warios grundsätzlichen Leitregeln lauten, die er konsequent und mit einem übermäßig gesunden Ego einzuhalten vermag.

Nach der hektischen „Wario Ware“-Spielerei zum Launch des Nintendo DS kehrt Marios pummeliger Gegenspieler nun auf den innovativen Handheld zurück und beweist in „Wario: Master of Disguise“ einmal mehr, wie gierig, unfair und abgedreht Nintendo-Charaktere sein können.

Auch diesmal schreckt Wario nicht vor ungewöhnlichen Methoden zurück, um an die wertvollsten Schätze dieser Welt zu gelangen: Verwandlungen in einen Malermeister, einen verrückten Professor oder einen Superhelden (der verdächtig stark an bestimmte Anime-Figuren erinnert) stehen im neuesten DS-Werk des Bösewichts an der Tagesordnung, ebenso wie intensiver Styluseinsatz. Mit diesem zeichnet ihr nämlich einfach verschiedene Formen um den diebischen Pixelhaufen und schon könnt ihr in verwandelter Erscheinung höher springen, gewitzter attackieren, Feuer speien oder in bester Picasso-Manier Türen aufmalen.
Wer Wario mit eigenen Augen in den bunten Verkleidungen sehen möchte, wird auf der soeben eröffneten Website (oder im Screenviewer) fündig, auf die ihr unter der angegebenen Quelle gelangt.

Das ebenfalls unter den Namen „Wario the Thief“ und „Kaitou Wario the Seven“ bekannte Spiel soll am 18. Januar auf dem japanischen Markt zu erstehen sein. Wann wir Europäer den dicken Wario durch vielfältige 2D-Welten steuern dürfen oder ob wir lieber zur Importversion greifen sollten, ist noch nicht genau bekannt – wir halten euch aber auf dem Laufenden.

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