Eine Welt, und eine wundervolle noch dazu…

Square Enix dürfte vielen Handheld-Besitzern bereits ein bekannter Entwicklername sein, bedenkt man nur die vielen exklusiv entstandenen Rollenspiele, u.a. das optisch ansprechende NES-Remake „Final Fantasy III“ für den DS.
Auch im kommenden Jahr spendiert man uns neues Spiele-Futter, diesmal aber ein Action-RPG der anderen Art: „Its a Wonderful World“ kommt mit einem ungewöhnlichen und recht modernen Grafikstil, einer neugierig machenden Story und einigen frischen Gameplay-Elementen daher und soll komplett neue Wege einschlagen als andere vergleichbare Genre-Vertreter.

Für die Entwicklung zeigt sich das Team verantwortlich, welches auch die beiden „Kingdom Hearts“-Spiele für Sonys PS2 kreiert hat. Aber genug des Vorgeplänkels – in einer der letzten Ausgaben des japanischen Videospielmagazins „Famitsu“ ist ein Interview mit Tetsuya Nomura, Tatsuya Karidou, Tomohiro Hasegawa und Takeshi Arakawa zu finden, ihres Zeichens allesamt Mitglieder des Entwicklerteams.
Wir haben für euch wichtige Kernpunkte und Informationen aus dem Interview herausgearbeitet, die wir euch nun gekoppelt mit bereits Bekanntem präsentieren möchten. Bitteschön…!

– Handlungsort ist Shibuya, welche der japanischen Hauptstadt Tokio nachempfunden wurde.

– Der 15 Jahre junge Neku Sakuraba (in der englischen Fassung wahrscheinlich Neck) kommt in Kontakt mit der Organisation „The Shinigami“ -ein Todesgott-, welcher ihn umbringen will, erfülle er nicht in sieben Tagen die ihm aufgetragene, uns momentan noch geheime Mission. Dieser Todesgott überwacht dabei unentwegt Necks Verhalten. Neben ein paar anderen Kids wird Neck während des dämonischen Spiels von dem Mädchen Shiki Misaki (Tsuki) unterstützt.

– Der Hauptcharakter Neck ist eigentlich eine gut denkende Person, aber die Entwickler wollten einen Teil seiner Persönlichkeit aufspalten.

– Ihr sprecht nicht direkt mit computergesteuerten Personen, sondern könnt euch Necks übersinnliche Fähigkeiten zunutzen machen: Er kann nämlich die Gedanken anderer Menschen lesen, um somit beispielsweise an Informationen über sein nächstes Ziel zu gelangen. Dazu sind auf dem Touchscreen Sprech- bzw. Denkblasen zu sehen, die mit einer Stylus-Berührung weitere Informationen preisgeben (siehe Bild Nr. 3).

– Die Kämpfe werden auf beiden Bildschirmen gleichzeitig stattfinden (von den Entwicklern „Slide Cross Battle“ genannt), sodass Neck unten und Tsuki oben agiert – Neck wird sich dabei über den Touchscreen steuern lassen, die Befehle für Tsuki erteilt der Spieler hingegen über das Steuerkreuz. Außerdem sollen mit verschiedenen Symbolen bestückte Karten in das Gefecht miteinbezogen werden können.

– Es gibt keine Zufallskämpfe, Gegner können stattdessen umgangen oder zusammengetrieben und dann auf einen Schlag besiegt werden. Dies hat den Vorteil, dass der Charakter schneller stärker wird und eher neue Fähigkeiten dazu lernt.

– Neck kann seine Widersacher im Kampf mit Blitzen und Feuer bekämpfen, schweben und mithilfe seiner übersinnlichen Gedankenkraft z.B. Autos aus dem Weg räumen.

– Das Spiel soll nicht nur für „Final Fantasy“-Fans, sondern auch für Schüler und Erwachsene gut spielbar sein. Deshalb wird man dem Spieler die Möglichkeit geben, den Kampf auf dem Top-Screen vom Computer steuern zu lassen und sich nur auf das Geschehen unten zu konzentrieren. So wird niemand überfordert.

– Es gab viele Unstimmigkeiten und Diskussionen im Team, bis das Kampfsystem seinen finalen und endgültigen Status ereichte.

– Das Mikrophon des DS und Nintendos Wifi-Connection sollen integriert werden – auf welche Art und Weise genau, wisse man aber noch nicht.

– Man entschied sich vor allem wegen den zwei Bildschirmen und dem Touchscreen-Interface für den DS, bei der Wahl einer geeigneten Hardware.

– Der Name des Spiels wurde übernommen von dem gleichnamigen Song („Its a Wonderful World“), den Louis Armstrong 1968 schrieb.

Wir meinen, da rollt ein durchaus interessanter Titel auf uns zu, der dem Genre etwas frischen Wind verpassen könnte – zwar ist die Grafik für manchen vielleicht zu peppig, aber bei genauerer Überlegung ist Square Enix doch eigentlich viel zuzutrauen, was gute Spiele angeht.
Sobald es weiteres Material zur wundervollen Welt gibt, lassen wir es euch wissen – bis dahin muss der Schwung Bilder und Scans im Screenviewer genügen.

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