Amerika nun auch gegen Gewalt in Spielen?

Ehemals das Mecca der Gewaltverherrlichenden Spiele, so sind dort die meissten Titel die bei uns ein Ab 18 oder Indiziert verpasst bekommen, in den Läden ab 15 oder 12 erhältlich. Vor einiger Zeit wollte man schon ein wenig gegen die Gewalt in Spielen tun, allerdings nur solange Gewalt gegen Polizisten in Spielen dargestellt wird, wie es zum Beispiel bei Grand Theft Auto der Fall ist. Nun will die ehemalige First Lady, Hillary Clinton, den Kampf gegen die brutalen Spiele aufnehmen, indem sie eine 90 Mio. US Dollar teure Untersuchung fordert, die aufklären soll welche Einflüsse das Spielen gewaltverherrlichender Spiele auf die kognitive, soziale, emozionale und physische Entwicklung von Kindern hat.

Unterstützt wird sie durch die Republikanischen Senatoren Sam Brownback und Rick Santorum, letzterer in der Öffentlichkeit bekannt geworden durch seinen doch sehr eigenwilligen Vergleich der Homosexualität mit Sodomie.

Ein aus dem Englischen übersetztes Zitat von Hillary Clinton, welches sich mit ziemlicher Warscheinlichkeit auf das Spiel Grand Theft Auto bezieht sei an dieser Stelle noch erwähnt:

„Kinder spielen ein Spiel, welches sie dazu ermutigt Sex mit Prostituierten zu haben und sie dann zu ermordern. Dies ist eine stille Epidemie der Medien Abstumpfung, welche Kindern lehrt es sei Okay Menschen weil sie Frauen sind, eine andere Hautfarbe haben, oder aus einem anderen Land kommen, schlecht zu behandeln.“

Ob dies irgendwelche Folgen für den Videospiele Markt haben wird, bleibt abzuwarten. Gewalt in Spielen ist ein umstrittenes Thema in Amerika, sowohl bei den Bürgern als auch in der Politik. So ist doch der Gouverneur von Kalifornien Star in einem Videospiel, in welchem er „coole“ Sprüche ablässt, nachdem er jemanden erschossen hat.

Passend dazu sei hier auch dieser Artikel erwähnt der sich mit diesem Thema befasst: Gewalt in Videospielen

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