Electronic Arts Chef Larry Probst hat in einem Interview deutlich gemacht, dass man bei EA nicht von einer Überschneidung der Zielgruppen von PSP und Nintendo DS ausgehe. Vielmehr würden beide Systeme für eine jeweils eigene demografische Gruppe stehen.„Wir sehen die DS bei den 18-Jährigen und darunter; die PSP bei den über 18-Jährigen. Daher gehe man bei EA auch davon aus, dass sich die PSP, zumindest bei Launch, auf einem höheren Preisniveau bewegen werde und man andere Sorten von Spielen erwarten könne. EA selber werde wahrscheinlich für die PSP am produktivsten sein, man würde aber ebenfalls Nintendos DS unterstützen.
Darüber hinaus haben sowohl Sony als auch Nintendo mit Lieferengpässen der LCD-Screens zu kämpfen. Durch die Knappheit werden sich die Preise aller Voraussicht nach deutlich steigern, sodass die ohnehin schon knappe Gewinnspanne der kommenden Handhelds deutlich geringer ausfallen und die Erstauslieferungsmenge wahrscheinlich ebenfalls kleiner als erwartet sein werde. Analysten sehen Nintendo eher in der Lage, die drohenden Gewinneinbußen durch die Einnahmen aus dem Gameboy-Geschäft aufzufangen, während Sony bereits erwähnt hatte, dass man ohnehin keinen Gewinn durch die PSP-Hardware erwarte. Somit dürfte Sony also bei der Erstauslieferung mehr Verluste als zunächst angenommen machen.