Wer wird Millionär? 2. Edition im Test

Seitdem Ubisoft eine wahre Flut an durchschnittlichen Sophies Freunde-Titeln auf den Markt geschwemmt hat, betrachtet zumindest der typische Alltagszocker die „Spiele für mich“-Reihe mit prüfender Miene. Trotzdem bietet Ubisoft damit Antwort auf die „Touch Generations“-Reihe von Nintendo, nämlich Spiele für jedermann mit leicht zugänglicher Materie und schnell erlernbarer Mechanik. Neue Spielkonzepte, die neue Zielgruppen erreichen sollen, heißt die Devise – und dafür muss man das Rad nicht neu erfinden, sondern passt die Inhalte einfach nur an die Bedürfnisse des Zwischendurch-Spielers an. Das Ergebnis ist verblüffend, denn der Markt blüht und zahlreiche frühere „Non-Gamer“ sorgen mit der Tatsache, dass sie nun spielen dafür, dass ihre eigene Rasse ausstirbt. Wenn selbst die 92-jährige Oma Ursel im Altersheim eine ruhige „Wii Sports“-Kugel schiebt, hat man das Ziel erreicht. Einfache, aber geniale Spielideen gab es zwar schon früher, doch momentan sorgt die Casual-Welle auch dafür, dass viel Datenmüll produziert wird. Da ist es schön, wenn es jemanden gibt, der die Spreu vom Weizen trennt.

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