Satoru Iwata über die 3DS-Software-Situation im Westen

Nicht selten blicken wir hier in Europa neidisch auf das japanische Zocker-Volk. Das lang erwartete Monster Hunter 3 Ultimate spielt man im Land der aufgehenden Sonne bereits seit Ende 2011, andere vielversprechende Kandidaten wie Bravely Default und E.X. Troopers machen derweil keine Anstalten, den heimischen Markt zu verlassen. Kein Wunder also, dass die 3DS-Verkaufszahlen in Japan stärker sind als anderorts. Nintendo ist sich dessen bewusst und möchte unterstützend eingreifen.

Im aktuellen Geschäftsbericht verrät Firmenchef Satoru Iwata, dass man dies auf zweierlei Art erreichen möchte. Zum einen soll der 3DS mit eigener Software gepusht werden. Rund 10 große Titel seien dafür geplant, darunter Fire Emblem: Awakening, Luigi’s Mansion 2, Animal Crossing: New Leaf und Pokémon X/Y. Dies soll für eine größere Kundenbasis sorgen und das System attraktiver für Dritthersteller machen.

Stichwort Dritthersteller: Genau diesen möchte Nintendo auch aktiv verstärkt helfen. So sollen weitere japanische Entwicklungsstudios in diesem Jahr Unterstützung für eine West-Veröffentlichung ihrer Titel erhalten. In jüngerer Vergangenheit zeigte sich vor allem Nintendo of Europe mit Titeln wie Kingdom Hearts 3D, Dead or Alive Dimensions und Rhythm Thief & der Schatz des Kaisers als bereitwilliger Partner für Europa-Veröffentlichungen, die Professor Layton-Reihe wiederum läuft im gesamten westlichen Markt unter Nintendos Banner. Nach Iwatas Bericht ist es demnach gut vorstellbar, dass uns demnächst weitere derartige Partnerschaften bevorstehen.

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