Geschäftsjahr 2011: Über 400 Millionen Euro Verlust für Nintendo

Am 31. März endete das Geschäftsjahr 2011 für Nintendo. Nun wurden von einigen Insidern auch Zahlen veröffentlicht und diese lassen einen teilweise schlucken. Allerdings nur, wenn man bedenkt, wie weiß die Weste von Nintendo bisher immer war. Fahren große Konzerne meistens jährlich einen gewissen Verlust ein, konnte besonders Nintendo sich immer über einen Gewinn am Ende des Jahresabschlusses erfreuen.

Durch dem absteigenden Trend der Wii und dem schlechten Start des 3DS soll das Kult-Unternehmen über 400 Millionen Euro an Verlusten eingefahren haben. Die derzeitige Nummer 1 in Japan zu sein wurde sich zu einem hohen Preis erkauft. Der Preis des 3DS wurde auf unter 200 Euro gesetzt und sehr viel Werbung mit entsprechenden Kosten kam dazu. Nintendo verkauft somit, und das gilt immer noch aktuell, den 3DS unter dem Produktionswert. Bis zum nächsten Jahr soll sich das aber ändern. Zumindest ist dies eins der erklärten Ziele, die man bei Nintendo hat. Was das Thema mit den Produktionskosten angeht muss aber gesagt werden, dass die Quelle keine verlässlichen Angaben zu diesem Punkt liefert.

Da ist es kein Wunder, dass all der Aufwand sich bisher kaum positiv auf den Kontostand ausgewirkt hat, denn noch schreibt der 3DS keine schwarzen Zahlen. Dies bestätigte Nintendo-Präsident Satoru Iwata ehrlich und ganz offiziell. Angeblich will man ab September aber aufhören, rote Zahlen zu schreiben. Denn mit Krachern wie Dragon Quest X für Wii und New Super Mario Bros. 2 haut man im August dieses Jahres gleich zwei System-Seller raus, die beide Systeme noch einmal nach vorne bringen können.

So gut wie der 3DS momentan jedoch läuft, gibt es zumindest noch Hoffnung für das Unternehmen. Bei der kommenden Wii U muss der Start aber glücken. Sonst könnte Nintendo ein finanzielles Fiasko drohen.

Laut einer Einschätzung von Experten solle man sich darüber aber keine Sorgen machen. Nintendo sei in den kommenden Jahren auch weiterhin finanziell sehr gut abgesichert.

To top