Im Test: Harry Potter und der Orden des Phönix

Hör mal, wer da zaubert! Der heiligen Bibel macht er ganz allmählich ernsthafte Konkurrenz, verstrittene Familien führt er in einem fantasievollen Kino-Blockbuster wieder zusammen und Tattoo-Studios beschert er unerklärlicherweise gigantischen Umsatz, da auf einmal Narbenerscheinungen in Blitzform schwer im Trend liegen. Zu derartigen Leistungen sind sonst nur Herren der Ringe fähig… Wir sprechen hier allerdings von einem anderen Phänomen, mit dem sich Millionenkonzern Warner Bros. und Erfolgsautorin Joanne K. Rowling jährlich ganze Besenkammern voller goldener Nasen verdienen: Dem Potter-Fieber!

Nachdem unser Handheldlord Liesemort die GBA-Version als Faulen Zauber abtun musste, wagt sich Muggelmeister Miroque vorsichtshalber mit einem gewirkten „Protego“-Spruch in Harrys Abenteuer auf zweifachen Bildschirmen. Böse Vorahnungen plagen unseren Helden… Reiht sich das Lizenzgebräu etwa als dritter Unverzeihlicher Fluch neben „Ping Pals“ und „Y´s Strategy“ in Askaban ein? Hoffentlich nicht – den Hauspokal für eine gelungene DS-Portierung würden wir Electronic Arts jedenfalls gönnen…

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