Square-Enix: Digitaler Knigge gefällig?

Die Jugend von heute… Während die Fastfood-Generation in manchen Fällen nicht einmal mehr weiß, wie man mit Messer und Gabel isst und das Geschmatze bis auf die befahrenen Hauptstraßen Deutschlands tönt, kommen immer mehr Zweifel an den Benimmregeln und den Erziehungsmaßnahmen der Eltern.

Square-Enix, bekannt für Final Fantasy und Co., hat sich diesen Umstand auch im Land der aufgehenden Sonne angeschaut und sah den Handlungsbedarf. Kurzerhand die japanische Ausgabe des Knigges in die Hand genommen, daneben einen Nintendo DS gelegt und fertig war ein innovatives Konzept.

So kündigte die Kultschmiede an, ein Programm namens „My Happy Manners Book“ zu einwickeln, welches sich in das neue Genre der Benimmregeln, Manieren und Bildung einordnen lässt. Während hierzulande manche männlichen Wesen dieses Programm näher anschauen sollten, hat man sich in Japan hingegen an die Bedürfnisse der Frau orientiert und diese als Hauptzielgruppe definiert. Spielerisch sollen somit Verhaltensregeln sowie kultiviertes Auftreten vermittelt werden.

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Über den Umgang mit Menschen ist das bekannteste Werk des deutschen Schriftstellers Adolph Freiherr Knigge (1752-1796) und wird auch kurz „Der Knigge“ genannt. Es erschien im Jahre 1788. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung handelt es sich keineswegs um eine Anstandsfibel mit Regeln über korrektes Verhalten bei Tische o.ä., sondern das ebenso elegant wie klug formulierte Buch ist vielmehr ein einsichtsreiches und von den Idealen der Aufklärung und der damals aufkommenden Französischen Revolution geprägtes soziologisches und sozialpsychologisches Panorama seiner Zeit – noch bevor Soziologie oder Sozialpsychologie wissenschaftliche Disziplinen wurden.

Quelle: Wikipedia.de
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