Nintendo zieht’s nach China

Die Wirtschaft eröffnet sich in Asien neue Märkte, da will Nintendo natürlich auch ein Stück vom Kuchen haben. Das ist wohl der Grund, warum die Firma Mitte Oktober auf dem chinesischen Markt eine neue Konsole anbieten will. Die Geräte sollen allerdings eine abgewandelte Technik aufweisen: um sich gegen díe in China grassierende Produktpiraterie zu schützen werden die Spiele direkt im Geschäft auf Flash Memory Cards heruntergeladen.
Ein Sprecher von Nintendo sagte dazu, man erwarte, „dass der chinesische Markt schon bald größer sein wird als der in Japan, den USA oder Europa.“
Die China-Konsole wird 498 Renmimbi kosten (umgerechnet rund 52 Euro).

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China existiert nach der Überlieferung schon seit dem dritten Jahrhundert vor Christus, der Zeit der legendären „Urkaiser“, die selbst Nachfahren von Gottheiten sein sollten. Über die Jahrhunderte sah das Reich viele Kaiserdynastien kommen und gehen, bis im neunzehnten Jahrhundert der Einfluss Europas auf China wuchs. Nach der Niederlage im Opiumkrieg mit Großbritannien (1842) musste Hong Kong an den Sieger abgegeben werden. Nach der ausländerfeindlichen Boxerbewegung 1899 von Fremdmächten besetzt, wüteten bis 1920 Bürgerkriege in China, die zum Langen Marsch der Roten Armee führten. Ab 1949 existiert die Volksrepublik China, gegründet von Mao Tse Tung (siehe Foto), unter der anti-kommunistische Bewegungen mit Erfolg gewalttätig niedergeschlagen wurden. Präsident Jiang Zemin, der seit 1993 im Amt ist, setzt nun verstärkt auf so genannte „sozialistische Marktwirtschaft“ …und da kommt also Nintendo ins Spiel… 😉

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