Dies bestätigt zumindest eine Umfrage des Bonner dimap-Instituts im Auftrag des MDR. Demnach haben 81 Prozent der Deutschen sind für ein Verbot von „Gewaltvideos“ und „brutalen Computerspielen“ gestimmt. Lediglich 9 Prozent haben sich dagegen ausgesprochen. Selbst bei den 18- bis 29-Jährigen stimmten 66 Prozent für ein Verbot. Natürlich deutlich höher lag der Anteil der Befürworter eines Verbots bei den über 60-Jährigen: Hier sind es satte 91 Prozent.
Mit Media-Saturn-Holding haben sich nun auch Händler an der Diskussion beteiligt. In einer Stellungnahme heißt es: „Media Markt und Saturn haben sich schon in der Vergangenheit an die Vorgaben der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS) gehalten.“ Obwohl eine Indizierung nicht ein Verbot sei, vertreibe man in den Fachmärkten keine indizierten Titel. Man begrüße die Einrichtung der BPjS als die maßgebliche Orientierungshilfe für den Handel.