Sophies Freunde – Girls Band getestet

Es ist früh am Morgen und da der Spieleredakteur sich in seinen wohlverdienten Ferien befindet, schlummert er noch den Schlaf der Gerechten. Plötzlich reißt ihn ein grelles Ringen unsanft aus dem Bett. Die Türklingel. Vor der Tür steht der Postbote mit einem Paket aus der Redaktion. Schlaftrunken reißt der Redakteur die Verpackung auf und findet … Sophies Freunde – Girls Band. Es gibt Testberichte, die klappen problemlos: Man kennt sich im Genre aus, weiß welche vergleichbaren Spiele es gibt und wie deren Qualität ist. Man kennt die Erwartungen der Fans und im Idealfall erwischt man nicht irgendein gruselig schlechtes Billigspiel, sondern einen richtigen Knüller. Und dann gibt es Testberichte, die einfach nicht klappen können. Wie soll ein zynischer, männlicher Spieleredakteur, der definitiv nicht mehr im jugendlichen Alter ist, ein Spiel für Vor-Pubertäre kleine Mädchen bewerten? Immerhin geht es in Sophies Freunde – Girls Band nicht um Ponys, niedliche Tierbabys oder irgendeine gehypte TV-Show, sondern wie der Name schon sagt, um eine Band. Das Spiel entpuppt sich schnell als Musikspiel, was dem armen Spieleredakteur aus der Bredouille hilft, denn im Testen von musikalischen Games hat er durchaus schon die ein oder andere Erfahrung gemacht.

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