Frontalunterricht und stundenlanges Philosophieren über die Klassifzierung von Säugetieren und Reptilien lockt heutzutage keinen Schüler mehr hinter dem Ofen hervor. Jugendliche sind von den unendlichen Weiten des Internets gewohnt, sich mittels Wikipedia, Video2Brain und diversen interaktiven Lernplattformen Wissen selbst zu erarbeiten – Infotainment, wie man es in Fachkreisen nennt. Besonders bei den Kleinen kommt man mit einer ausgewogenen Mischung aus Lernen und Spielen wesentlich weiter, als mit trockenen Fakten. Ubisoft versucht mit „Animal Genius“ deshalb insbesondere die jüngere Fraktion anzusprechen – und zwar gleich für zwei Plattformen: Auf dem in Deutschland eher unbekannten Kinder-Plastik-PC „LeapPad“, sowie auf dem wesentlich weiter verbreiteten Nintendo DS. Ziel ist es, mittels Spiel und Spaß Wissen über die artenreiche Tierwelt zu vermitteln. Zu diesem Zweck haben wir uns noch einmal unseren Schulranzen aufgeschnallt und uns unter die Fittiche von Ubisofts „Animal Genius“ begeben….