Die stets positiv auffallende „Dragon Quest”-Marke ist eine der erfolgreichsten Spieleserien überhaupt – zumindestens in Japan, denn hierzulande erschienen nicht alle Teile der Serie. Und was macht ein Spielehersteller mit einer solch gewinnbringenden Serie? Klar, Nachfolger programmieren, bis einem Sequel-Namen und digitale Tinte ausegehen… Und wenn diese Serie auch noch Jahre später von ihrer Fangemeinde auf Händen getragen wird, lohnt sich auch ein Spin-Off. Man nutzt einfach den einprägsamen, bekannten Namen, um ein anderes Spiel zu bewerben. Nintendo hat es mittlerweile zur Meisterschaft gebracht – kaum ein bonbonbunter Titel, in dem Mario nicht herumturnt oder sich in anderer Weise einbringt. Aber auch Square Enix schafft es, seine Serien ordentlich auszuschlachten. Die Größe der „Final Fantasy”-Reihe ist inzwischen schon richtig ausgeartet.
Zudem hat es auch „Dragon Quest” hart getroffen – neben der Hauptserie, deren 9. Teil auch demnächst auf dem Nintendo DS erscheinen wird, gibt es noch die „Dragon Quest Monsters”-Reihe, die uns schon auf dem Gameboy Color erfreute, „Dragon Quest Swords” und diverse weitere Spin-Offs. „Dragon Quest Monsters: Joker” ist der jüngste Nachkömmling der süchtigmachenden Monsters-Serie. Auf dem Nintendo DS. In 3D. Schauen wir mal, was das teilweise gehypte Spiel kann – lohnenswerter Grafik-Trip oder wird nur die Popularität der Hauptserie ausgenutzt, um den schnellen Yen zu verdienen…?