Deutschland wird immer mehr zum Land der Videospieler – oder zum videospielenden Land, wie man will. Wie Media Control heute bekannt gab, wurden im erste Quartal des Jahres 2008 satte 4,3 Millionen Videospiele verkauft. Dies ist ein Plus von 40% im Vergleich zum Absatz im Quartal des vorhergehenden Jahres. Gleich 41% konnte man im Bereich des Umsatzes verbuchen, so wurden statt den 106 Mio. Euro im ersten Quartal des Jahres 2007 im gleichen Zeitraum diesen Jahres gleich 149 Mio. Euro mit dem Verkauf von Videospielen umgesetzt.
Großen Anteil an diesem Erfolg hat ein sicher nicht ganz unbekannter Doktor namens Kawashima, der als Pate der beliebten Gehirn-Jogging-Titel gleich zwei Plätze auf dem Treppchen der meistverkauftesten Videospiele ausmacht. Zudem befindet sich mit Mario & Sonic bei den olympischen Spielen ein weiterer DS-Titel in den Top 3, erster stationärer Titel ist Wii Play auf dem vierten Rang.
Erfolgreichste Konsole war – wenig überraschend – der Nintendo DS. Gleich 1,7 Millionen Spiele (von den bereits erwähnten 4,3 Mio. insgesamt) wurden im ersten Quartal für Nintendos Handheld abgesetzt, die DS-Titel machten also 39,3% der Gesamtverkäufe aus. Damit wurden die PS2-Spiele abgehängt, die auf 25% kommen. Erst dahinter folgt die Software für Nintendos Wii (11,1%), Sonys PS3 (8,9%) und Microsofts 360 (5,4%).
Konsolenübergreifendes Lieblingsgenre der Käufer im Berichtszeitraum waren „Arcaden-Spiele“ (21,3%), die sich vor den Sportspielen (12,3%) und den Simulationen (10,3%) positionieren konnten.