Angespielt: Assassin’s Creed: Altaïr’s Chronicles

Wer sich zur Epoche des 12. Jahrhunderts als Assassine schimpfen und damit aus ideologischer Überzeugung, sowie zugunsten der islamischen Grundordnung morden konnte, musste einiges auf dem sprichwörtlichen Kasten haben. Ubisoft, selbsternannter Spiele-mit-Nintendo-Qualität-Entwickler, griff genau an dieser historischen Stelle an und füllte das weitgehend unverbrauchte Videogame-Szenario mit der wendungsreichen Geschichte des Altair…

Mit Hilfe zahlreicher Action-Elemente und einer gehörigen Portion „Schleich-Spiel“ entstand über vier Jahre hinweg die epische PS3- und Xbox360-Odyssey „Assassin’s Creed“. Verkaufszahlen und Presseurteile gaben und geben dem französischen Spielestudio dabei definitiv Recht – neben einer PC- und einer Limited Edition wurde dann überraschenderweise auch eine exklusive DS-Umsetzung gesichtet, die kurzerhand mit „Assassin’s Creed: Altaïr’s Chronicles“ einen Rufnamen zugeteilt bekam.

Während sich die Konsolen-Spiele unmittelbar auf den Dritten Kreuzzug konzentrieren, dreht sich die Handheld-Portierung um die Vorgeschichte des lautlosen Attentäters… Mit von der geheimnisvollen Partie: Ein wertvolles, heiliges Artefakt, welches dem Land angeblich sofort Frieden bringen möge, Tänzerinnen, Wachen, Wüstentiere und recht hohe Erwartungen, was die eigentliche Qualität des tragbaren Action-Adventures angeht. Kann man trotz mäßiger DS-Technik ein authentisches Jerusalem erschaffen? Reißt die Handlung den Spieler unfreiwillig mit? Angesichts dieser aufgeworfenen Fragen haben wir einen Monat vorm Release-Tag den virtuellen Assassinen durch verwinkelte Gassen und in schmutzige Kerkersysteme geschickt – lest unseren Preview-Eindruck in den nachfolgenden Zeilen.

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