Im Test: Orcs & Elves

Vor wenigen Jahren revolutionierte er die Welt der Videospiele. John Carmack und das Team von id Software brachten mit DOOM den bis heute bekanntesten 3D-Shooter aller Zeiten auf den Markt. Nach zahlreichen Umsetzungen für alle möglichen Konsolen (selbst auf dem iPod kann man schon auf Monsterjagd gehen!), entwickelte man speziell für Mobiltelefone eine ganz eigene Version des Klassikers. Denn eine einfache Konvertierung aufs Handy ist alles andere als einfach. Technisch möglich, macht vor allem die eingeschränkte Bedienbarkeit gern mal einen Strich durch die Rechnung. Nokias N-Gage wäre der einzige, der einen waschechten 3D-Shooter vernünftig steuern könnte. Daher entschied man sich, mit „DOOM RPG“ einen neuen Weg zu gehen.

Das Spiel schlug ein wie eine Bombe und verkaufte sich für Handy-Verhältnisse phänomenal. Vom Erfolg überrascht, nutzte man die 3D-Engine, um etwas neues zu schaffen: Ein „richtiges“ Rollenspiel, mit Zwergen, Schwertern und Magie. „Orcs & Elves“ war geboren und räumte kräftig Preise ab. Um den Erfolg zu wiederholen, begann man mit einer Umsetzung für Nintendos DS, die hardwaretechnisch schwächte Konsole auf dem aktuellen Markt. Hier würde es nicht so auffallen, dass die Grafikengine eigentlich noch aus dem letzten Jahrtausend stammt…

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