Im Test: Wer wird Millionär?

Mit der „Spiele für mich“-Reihe startet Ubisoft eine ganz persönliche Antwort auf Nintendos „Touch Generations“-Front und umwarb das Konzept bereits auf der GC 2007 lautstark. Einfache Konzepte für jedermann, die mit leichten Zugängen zur Materie und einer ansprechenden Mechanik, neue Zielgruppen erreichen sollen. Nintendo hat mit den aktuellen Konsolen und Handhelds zwar nicht das Rad neu erfunden, was innovative Softwarekonzepte und Zwischendurchspiele angeht, aber den Markt gehörig aufgerüttelt und die zuvor eher stiefmütterlich behandelten Non-Gamer in den nahen Vordergrund gerückt. Dabei gab es einfach gestrickte Gaming-Ideen schon viel früher, als der Hardcorezocker noch als das Nonplusultra der Industrie galt und man meinte, allein in diesem Sektor seine Scheinchen verdienen zu können.

Dennoch, die Welt bzw. der Markt ist im Wandel und selbst manch eingefleischter Doppelbildschirm-Daddler wird bemerkt haben, dass „Dr. Kawashima“ und Co. die ältere Generation aus der Reserve gelockt hat und sogar in Seniorenheimen Titel wie „Wii-Sports“ für das alltägliche Wohlbefinden sorgen können. Eine allumfassende Zielgruppe wird also angestrebt, vom trendigen Teenager, über den erwachsenen Geschäftsmann bis zum rüstigen Rentner. Wir sind dem Ruf von Ubisoft gefolgt und haben uns im ersten „Spiel für mich“ direkt auf den Quizstuhl begeben, um die Gewinnchancen von „Wer wird Millionär“ herauszufiltern. Funktioniert die Unterhaltungs-Show von RTL auch in der tragbaren DS-Variante?

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