Wer kennt ihn nicht, den Urvater aller Videospiele?! Die Rede ist vom legendären Pong, welches mit einer äußerst simplen Grafik und einem phänomenal einfachen Gameplay ab 1972 eine bis dato noch nie da gewesene Ära der spielerischen Unterhaltung einleitete. Von potentiellen Erfolgsaussichten beflügelt, kamen diverse „Entwicklerfirmen“ nach und nach auf mehr eingängige Spielideen, die sie ratzfatz in einen Quellcode pressten. Dieser ersten großen Videospielwelle ist es auch zu verdanken, dass der Spielergemeinde ein Blöckchenspektakel namens Breakout serviert wurde. Breakout wurde ab 1976 von Atari für Arcade-Automaten in Videospielhallen produziert und ließ sich ausschließlich mit dem damals noch sehr innovativen Steuerknüppel kontrollieren. Das Prinzip ist denkbar einfach und wurde auch bei den in den darauf folgenden Jahren erschienen Abwandlungen (leider) kaum verändert: Am unteren Bildschirmrand bewegt man eine Art Plattform nach links und rechts, um zu verhindern, dass ein umher schwirrender Ball ins tiefe und dunkle Aus rast. Ein Level gilt erst dann als gemeistert, wenn alle Blöcke auf dem Bildschirm mit Hilfe des fluffigen Balles ins Videospiel-Nirvana katapultiert wurden.
All das klingt geradezu wie geschaffen für eine DS-Umsetzung; und tatsächlich wurde das eingängige Prinzip mit Break’em All schon einmal für Nintendos Kleinen umgesetzt, doch leider mangelte es den Entwicklern an der nötigen Kreativität und somit konnte dieser Titel bei den Gamern in Sachen Spielspaß nicht gerade übermäßig punkten. Wer möchte schon ein altbackenes Gameplay mit Hinterwäldler-Grafik aus der Zeit des Kalten Krieges serviert bekommen, wenn er doch eine ungleich schillerndere, bunte Puzzlewelt zur Auswahl hat?! Mit Nervous Brickdown vom französischen Entwicklerstudio Arkedo hat man sich nun erneut an besagtes Spielprinzip herangetraut und versucht, dem ganzen per DS-Mikro eine frische Brise einzuhauchen. Unser folgender Test soll euch zeigen, ob ihr einem Nervenzusammenbruch unbesorgt standhalten könnt, oder ob ihr vorher doch lieber Dr. Mario und Co. einen Besuch abstatten solltet.