Zweifelsohne ermöglicht der Geist des Menschen schier undenkbare Dinge. Mühelos lassen sich in der Phantasie Berge verrücken oder Welten formen – der schöpferischen Freiheit und Kreativität sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Wo ein Wille ist, findet sich bekanntlich auch ein Weg. Der Heidelberger Philosoph und Sozialwissenschaftler Bernhard von Mutius hat seine eigene Herangehensweise an die Schöpferkraft sowie den innovativen Zeitgeist und sagte eins so schön: „Neues entsteht an den Grenzen. Und nur dort. Durch achtsames Überschreiten und gekonnte Kombination.“
Mit dem Elan der Sturm und Drang-Zeit und den eben genannten weisen Worten im Hinterkopf, müssen auch die Entwickler von Spieleschmiede 5th Cell an die Arbeit gegangen sein, als sie „Drawn to Life“ für den Nintendo DS entwickelten. Getreu dem Motto: Neues erschaffen via Fingerzeig oder anders ausgedrückt, künstlerische Gestaltungsfreiheit mit einem Stylus in der Hand – so sorgte dieses Team für Aufsehen, als sie das erste Selber-Mal-Spiel für Nintendos Hosentascheninnovationsmaschinchen vorstellten. Eigene Helden, Objekte und sogar Spielinhalte selber gestalten!? Kling grandios, aber WIE soll das funktionieren? PlanetDS klärt euch auf und beantwortet im gleichen Pinselstrich die Frage, ob „Drawn to Life“ spannender ist, als Malen nach Zahlen.