Veränderung bewirkt stets weitere Veränderungen und die Folge ist eine Kette von Ereignissen, jene sich Fortschritt nennt oder eine alternativ Spirale in den Abgrund darstellt. So oder zumindest so ähnlich muss Serienproduzent Koichi Ishii gedacht haben, als er sich die Seiken Densetsu-Serie betrachtete, hierzulande auch besser bekannt als der „of Mana“-Epos und die „Quo vadis“-Frage stellte. Seit 1991 hat sich einiges getan und die 8-Bit-Ära des Game Boys, dem Urgestein unter den mobilen Hosentaschenspielern, ist ebenso passé wie der Güldenglanz des SNES-Zeitalters. Mystic Quest für den Game Boy sowie Secret of Mana für Nintendos 16-Bit-Heimkonsole setzten die Messlatte hoch und man verwöhnte seine Fans mit zeitlosen Action-Adventure-Klassikern der Spitzenklasse. Doch so manch Entwickler, der nur zu versteift mit alten Erfolgsrezepten braute, hat in der Moderne erleben müssen, dass beliebte Serienstars sich auch zu ausgelutschten Regalhütern avancieren können, wenn der nötige Zeitgeist nicht gefunden wird. Nun wollen wir Square-Enix mit Heroes of Mana die Frage stellen: „Wohin geht die Reise?“