Im Test: Naruto: Ninja Council

Es gibt Dinge, davon haben Japaner viel mehr als wir. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Ramen, volle U-Bahnen zur Rush Hour und natürlich Lizenzspiele zu überdrehten Anime-Serien. So auch im Falle von Naruto, dem jungen Zeichentrick-Ninja. Mitunter einige gute Spiele gibt es inzwischen zu der Ninja-Serie rund um Uzumaki Naruto, Uchiha Sasuke und Haruno Sakura, die mit ihrem Sensei Hatake Kakashi Missionen für Konoha Village erledigen. Japaner kennen die Abenteuer bereits seit einigen Jahren, inzwischen gibt es die Anime-Serie aber auch bei uns, wo sie in einer penetrant geschnittenen und unakzeptabel synchronisierten Fassung ausgestrahlt wird. Einzig erfreulich daran: Durch die Serie ist nun der Weg für die Lizenzspiele geebnet. Doch die Ernüchterung kommt im selben Atemzug: „Naruto: Ninja Council“ reicht nicht an die guten Konsolen-Beat’m Ups heran. Hierbei handelt es sich übrigens eigentlich um „Naruto Ninja Council 3“, jedoch erschienen die ersten beiden Teile (GBA) selbstredend nicht bei uns, weshalb unser Spiel den Beinamen „European Version“ trägt. Doch wie gut ist der Prügler wirklich?

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