Im Test: Disney Meteos

Es gibt wohl derzeit keine andere Handheld-Konsole auf dem Markt, welche prädestinierter für ein bestimmtes Genre wäre als der DS mit seinen Touchscreen-spezifischen Eigenschaften – die knifflig kunterbunte Klötzchen-Cluster-Kniffelei der Puzzle-Spiele. Vertreter gibt es derzeit genug, wenn auch von recht unterschiedlicher Qualität. Zu nennen wären da zum Beispiel Zookeeper, Prism, Polarium und natürlich die absolute Nummer 1 in diesem Sektor – Tetris! Wohl kein ehrbarer Videospieler kann von sich behaupten, dass ihm letzterer Name kein Begriff sei. Der Inbegriff für Puzzlespiele, für viele der Begründer eines ganzen Genres– mittlerweile werden jedoch immer mehr Angriffe auf den hart umkämpften Puzzlethron unternommen.

Nachdem nun schon vor fast genau 2 Jahren mit Meteos ein wahres Meisterwerk der Puzzleszene den Sprung auf Nintendos Kleinen geschafft hat und überaus positive Kritiken aus allen Reihen einheimsen konnte, wagt sich nun auch Disney mit gleicher Lizenz und einer Prise Märchenzauber ins Land der rasanten Logiktüfteleien. Meteos: Disney Magic nennt sich besagter Titel und versucht, an den fabulösen Erfolg des Vorgängers anzuschließen. Doch inwieweit dies gelungen ist und ob die Implementierung einiger bekannter Charaktere aus der fabelhaften Welt Disneys, eine leicht veränderte Steuerungsmechanik und ein ganz neuer Blickwinkel à la Kawashima genügen, wird erst unser ganz logisch strukturierter Klötzchentest zeigen.

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