Horror am Sonntag: Review zu Death Jr.

Wer kennt ihn nicht, den von Eltern und Lehrkräften gleichermaßen gelobten „Jugend Forscht“-Tag? Oder aber anders gefragt: Wer hat schon einmal daran teilgenommen? Denn wirklich Spaß macht ein derartiger Zeitvertreib nur wenigen Schülern, die viel lieber im Freibad planschen würden, als Bücher zu wälzen und damit die Jugendforschung wachsen zu lassen. In unserem heutigen DS-Lehrmaterial dreht sich alles um solch einen Tag, an dem sogar das Schulgebäude magisch mutiert und damit die Grundstory zu „Death Jr. and the Science Fair of Doom“ gelegt wird.

Dies zu verdanken hat man zwei am Kopf zusammengewachsenen Schülern, welche einem niedlichen Hoppelhäschen ein ekliges Tier auf den Rücken gepflanzt haben. Solange keine radioaktive Strahlung ins Spiel kommt, bleibt es bei dem friedfertigen Tier. Doch leider hat einer der Zusammengewachsenen für seinen ganz persönlichen Beitrag zu diesem Tag auch noch ein Mini-Kernkraftwerk parat, welches die Katastrophe unmittelbar auslöst. Was also zunächst an einen niedlichen, mit nicht enden wollenden Standbildern samt deutschem Untertiteln und allerlei skurrilen Charakteren eher an einen humorvollen Spaziergang am Strand erinnert, läuft hier sehr fix komplett aus dem Ruder… Wer sich für den Ausgang vom neuesten Lizenz-Abenteuer des Nachwuchstods interessiert und selbst mit einem Kauf liebäugelt, sollte sofort weiterlesen.

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