Im Test: Puzzle League DS

Es ist Freitag. Die Straßen sind leer und der Regen prasselt leise auf die umliegenden Dächer herab. Nirgendwo ist eine Menschenseele zu sehen – Alltag im Redaktionsbüro. Man blickt aus dem Fenster und erkennt nichts, außer dem schwachen Flimmern der verrosteten, alten Straßenlaterne. Die Uhr zeigt Viertel nach Vier, und trotzdem ist nirgends Leben in den Gassen zu erhaschen. Der wütende Sturm hielt jegliche Menschen von den einst so belebten Wegen fern… Doch da, was war das!? Ein Quietschen, dann ein Flackern. Kommt etwa jemand die Straße entlang, bei diesem Wetter? Wie aus dem Nichts erscheint plötzlich ein schwarzer Umriss in der Form eines Menschen auf der gegenüberliegenden Gebäudemauer. Auf einem gelben Fahrrad, in einem Regenmantel eingehüllt, sitzt eine durchnässte Dame mit einem kleinen Päckchen unter dem Arm – die Postfrau. Es bestand kein Zweifel: Sie musste zu uns wollen. Während stürmisch die Tür geöffnet wurde, erklangen die Worte „Eilmeldung“ und „Dringend“ an unser Ohr. Was war es, das in solch verregneter Stunde noch unbedingt in unser Testlabor sollte? Ungeduldig wurde das Papier aufgerissen, bis die schwarzen Lettern „Puzzle League DS“ in dem dämmrigen Licht der Bürolampe zu lesen waren – verwundert blickten wir uns an. All den Trubel nur um ein weiteres Puzzlegame? Wir mussten der Sache auf den Grund gehen: Ohne weitere Umschweife wurde der DS ausgekramt und das kleine Modul geriet in den vorgesehen Schacht. Erst dann sollten wir erfahren, weshalb das Spiel alle Mühe verdient hätte, so schnell den Weg in unser Redaktionsbüro zu finden…

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