Das grellbunte, groteske Grauen hat einen Namen!
Schon der weise Apotheker Nostradamus prophezeite im 16. Jahrhundert ihre Ankunft auf Mutter Erde und auch der zeitgenössische Wissenschaftler Frank Drake versuchte ihre Existenz mithilfe einer Formel zu beweisen – die Rede ist von „Außerirdischen“ oder bei anglophilen Vertretern auch unter der prägnanten Bezeichnung „Aliens“ bekannt. Die einen sagen, sie seien klein, grün, schleimüberzogen und kämen von unserem Nachbarplaneten Mars, andere behaupten wiederum, sie zeichneten sich durch ihre übernatürlichen Fähigkeiten, ihre Blutrünstigkeit und ihr abschreckendes Äußeres aus. Alles Humbug! In Wirklichkeit sind sie niedlich, kunterbunt, total verrückt und hören auf den Namen „Pet Alien“. Die Rede ist hier von 5 völlig durchgeknallten, schrägen Außerirdischen, die seit der Erstausstrahlung der gleichnamigen animierten TV-Serie im Jahre 2005 in den USA ins nähere Interesse der Erdbewohner gerückt sind. Ziemlich genau ein Jahr später schafften es die knuffigen Exoten aus den unendlichen Weiten des amerikanischen TVs dank des Kinderkanals auch auf die europäischen Flimmerkisten, wo sie nun Folge für Folge neuen extraterrestrischen Unfug produzieren.
Geht es um die Vermarktung von TV- oder Kinoproduktionen jedweder Art, dann steht die Videospielindustrie meist nicht in allzu weiter Entfernung und versucht auf die heranbrausende Erfolgswelle aufzuspringen, indem mal eben ein Game für eine oder mehrere der aktuellen Konsolen entwickelt wird. „Pet Alien“ für den Nintendo DS, welches von der deutschen Entwicklerschmiede Shin’en programmiert wurde und vom dänischen Publisher The Game Factory vertrieben wird, ist einer dieser Fälle. Ob sich nun allerdings eine ausgiebige Reise mit den 5 sehr verschiedenen Freunden in die Tiefen des Weltalls lohnt, oder ob der nächste Videospielurlaub doch lieber in irdischen Gefilden gebucht werden sollte, erfahrt ihr wie immer im nachfolgenden Test.