Gewalt in Videospielen, Blut, Verletzungen? Keine Chance…! Und wie ist’s mit dem beliebten Showsport in Japan, Amerika und Mexiko: Wrestling? Von Politikern als Sportart akzeptiert, aber geht es da nicht auch eher körperlich unsanft zu? Sollte man meinen, dennoch sehen viele Aktionen tatsächlich schlimmer aus, als diese sich letztendlich auf die Betroffenen auswirken – wie die vom Publikum aufgeheizten Kämpfe virtuell aussehen, zeigt ab November die Plattformentwicklung „WWE SmackDown! vs. Raw 2008“ für den DS, von welchem wir neuste Informationen bezüglich des Gameplays auftreiben konnten. Gratis gibt’s die E3-Impressionen im gut gefüllten Screenviewer zu bestaunen, die euch die folgende Beschreibung besser verständlich machen sollten.
Die erste Überraschung: Gesteuert wird das ungewöhnliche Genre-Produkt komplett per Stylus, die direkte Kontrolle über lästiges Button-Gesmashe entfällt also. Stattdessen berührt ihr kleine Symbole auf dem Touchscreen, zeichnet Linien (z.B. können Hot-Spots verbunden werden, um Kombos auszulösen) und übertragt somit die Manöver auf eure sich automatisch bewegenden Kämpfer innerhalb des Rings. Damit möchte THQ dem Sportspiel einen strategischen Hauch verpassen, auch indem man zwischen den Attacken ein gewisses Gleichgewicht bezüglich Kraft und Schnelligkeit schafft. Wie es bei der WWE-Serie üblich ist, begegnen euch ein ganze Reihe aus dem Sport bekannter Gesichter, die jeweils über individuelle Angriffstechniken verfügen – nach Angaben der Entwickler zählen die Moves etwa 100 Stück. Mit in der Umkleidekabine: Undertaker, Kain, Triple H, Bobby Lashly, John Cena, Randy Orton, Rey Mysterio, und Jeff Hardy.
Ebenfalls aus anderen Kassenschlagern der WWE-Serie bekannt: Durch eine simple Icon-Berühung befiehlt ihr eurem Ringer, sich außerhalb der begrenzten Arena eine herumliegende Waffe zu schnappen und somit stärkere Techniken ausführen zu können. Interessant wirkt auch die Verwendung des oberen Bildschirms: Anatomische Model-Grafiken informieren den ringenden DS-Besitzer über angerichteten und erhaltenen Schaden, indem verletzte Körperregionen rotgefärbt aufblinken.
Nach den ersten bewegten E3-Eindrücken macht außerdem die Grafik einen durchweg überzeugenden und flüssigen Eindruck, und lässt selbst die 3D-Polygone der Kampfveteranen schick ausschauen – man darf auf die ersten Trailer und Videos der DS-Version gespannt sein. Wir bleiben dieses Mal nicht am Ball, sondern im Ring!