Zugegeben, für den Nintendo DS gibt es einige gehaltvolle Spiele: „Dr. Kawashimas Gehirnjogging“, „Big Brain Academy“, ja selbst der nützliche „Englisch Trainer“ sprechen für die vielfältigen Einsatzgebiete des Gerätes. Dass ab und an bei all diesem Intelligenz-Salat mal was zum Abschalten dabei sein muss, versteht sich von selbst. Einfach mal das Hirn auf Durchzug stellen, die Seele baumeln und seinen aufgestauten Gefühlen freien Lauf lassen – herrlich. Mit „Dead ’n Furious“ ist das jetzt auch problemlos möglich.
Wer die hierzulande indizierten „House of the Dead“-Titel von Sega kennt, der weiß was bei einem reinrassigen Pistolenshooter auf ihn zukommt: metzeln, ballern, töten. Genau all das, was eure Eltern euch (zu Recht) niemals erlauben würden. Tadaa, der nächste DS-Titel nach „Resident Evil“, der den blutroten Stempel „Ab 18“ erhalten hat. Das Ende einer Kiddikonsole? Wohl eher nicht, aber immerhin mal etwas Anderes im tristen Spielealltag (der ja so schlimm im Moment nicht ist, man denke nur an Anno und Konsorten…). Doch mit welchem Prozent-Stempel fertigen wir diesen erwachsenen Horror-Trip ab? Die Antwort ist nur einen Klick entfernt…