Huch, schon wieder ein DS-Titel mit den schwarzweiß geschmückten Vögeln aus dem kalten Süden, die nicht fliegen können! Anders als im populären Animationsfilm von Warner Bros Pictures werden hier aber keine glücklichen Stepptänze aufgeführt oder Gesangstalente gefordert – man widmet sich lieber der bewährten und vermeintlich gefahrlosen Beschäftigung des Spazierengehens! Oder anders ausgedrückt, um der Namensgebung des Spiels entgegenzukommen: Marschieren. Marschierende Pinguine, das kann ja heiter werden… Genau wie „Happy Feet“ basiert die betroffene Versoftung auf einer einstigen Leinwandproduktion: Diese knapp 90 Minuten lange Reportage von Luc Jacquet mauserte sich überraschenderweise zum Kassenschlager und zum erfolgreichsten Dokumentarfilm aller Zeiten, der sogar mit einem Oscar ausgezeichnet wurde – so sind natürlich auch die Erwartungen an das dazugehörige Videospiel nicht zu tief gegriffen. Verdient die DS-Edition ähnlichen Ruhm oder reicht es gerade mal zu einer auf recyceltem Papier gedruckten Urkunde…?
Mitten im Hochsommer ist „Die Reise der Pinguine – March of the Penguins“ also unser frostiges Review-Thema, welches unser Spezialist für sämtliche virtuelle Federviecher (Vogelscheuche Miroque) nun durchkauen und wiedergeben wird. Zieht euch warm an!
Ankündigung: Mit diesem Test erreichen wir den 200. Test auf PlanetDS und möchten euch am morgigen Mittwoch eine kleine Kolumne, anlässlich der Feierlichkeit, bieten. Freut euch drauf!