Als begnadeter Dichter und Denker zwar im Besitz Dutzender Bücher und naturwissenschaftlicher Abhandlungen, jedoch aber ohne trendige Dueldisk oder Beatdown-Deck, formulierte Johann Wolfgang Goethe zu Lebzeiten einmal: „Überhaupt lernt niemand etwas durch bloßes Anhören, und wer sich in gewissen Dingen nicht selbst tätig bemüht, weiß die Sache nur oberflächlich.“ Die in diesem Zitat steckende Weisheit ist tiefgründiger und wahrhafter, als so mancher glauben mag…
Wenngleich der temperamentvolle Frankfurter weder die Anime-Serie „Yu-Gi-Oh!“ noch die dazugehörigen bedruckten Pappblätter kannte, sprach er damit ein häufig beobachtetes Phänomen an. Duellanten, die ständig nur über ihren Handbüchern sitzen und Deckstrategien, einem Gedicht gleich, auswendig lernen, werden dem „König der Spiele“ nie das Wasser reichen können. Überstürzte Praxisübungen sind aber ebenfalls weniger von Erfolg gekrönt, da die theoretischen Grundlagen fehlen – vereint werden beide Lerntechniken schließlich auf der Duellakademie, wo die Studenten Jaden, Syrus und Chumley im Kartenspiel ausgebildet werden und dabei viele spannende Abenteuer erleben. Konami packte das altbekannte Gameplay mit den neuen Charakteren aus der Anime-Fortsetzung, drei exklusiven Sammelkarten und einigen frischen Neuerungen zusammen auf ein onlinefähiges Modul mit Namen „Yu-Gi-Oh! GX: Duel Spirit Caller“.
Erhebt sich Konamis neuester Lizenz-Streich zu solchem Glanze, wie die abgebildeten Holo-Effekte auf der Karte eines Blauäugigen W. Drachens erstrahlen oder duelliert sich das Spiel stümperhaft, wie der unglaubliche Totenkopfdiener (ATK: 300 / DEF: 200)? Wir haben unsere Karten neu gemischt, die Dueldisk entstaubt und verraten euch in folgendem Schriftstück, was der YGO-Nachfolger bringt. Time for a t-t-t-t-test…!