Vor zwölf Jahren setzte Nintendo auf dem Gameboy ein für uns Europäer bis dahin völlig unbekanntes Rätselprinzip um, das unter dem Namen „Marios Picross“ beworben wurde. Das Spiel selbst hatte zwar mit Mario, bis auf sein Gesicht in einer Ecke des Bildschirms, absolut nichts zu tun, aber bei Nintendo hoffte man wohl darauf, mit Mario als Werbefigur das Spiel vermarkten zu können. Im Gegensatz zu Sudoku konnte sich das Prinzip hinter Picross bei uns aber leider fast überhaupt nicht durchsetzen, und scheinbar verkaufte sich Marios Picross bei uns so schlecht, dass keiner der Nachfolger bei uns oder in den USA erschienen ist.
In Japan hingegen folgten mit „Marios Super Picross“, „Picross 2“ und der in monatlichen Intervallen veröffentlichten „Picross NP“-Reihe noch über 10 weitere Spiele. Fast sieben Jahre nach dem Release von „Picross NP Vol. 8“ folgte nun Ende Januar diesen Jahres eine DS-Version des Spielprinzips, das in die „Touch Generation“-Reihe natürlich prima reinpasst und auf den ersten Blick sehr vielversprechend wirkt. Da Picross außerdem völlig ohne Text auskommt und ich sehr großer Fan dieser Spiele bin, war es mir einen Import wert. Inwiefern dieses Spiel diesmal überzeugen konnte, erfahrt ihr in dem aktuellen Review.