Seit Gezeiten heißt es: Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Schließlich bringt das liebe, lebensfrohe Tier so ziemlich jede positive Eigenschaft mit sich, die sich ein stolzes Herrchen für sein Haustier vorstellen bzw. wünschen kann: Gehorsam, lernfähig, als Bewacher des Grundstücks zu gebrauchen und als Welpe stets knuffig sowie überaus verspielt. Zudem wird einem jeden Hund große Treue und Zuverlässigkeit zugeschrieben, schon alleine wegen des typischen, etwas dusslig anmutenden Blicks.
Die Katze hingegen lässt sich in einigen Punkten wohl eher als das Gegenstück zum Hund beschreiben: Faul, gefräßig, egoistisch und launisch, außerdem als ausgewachsenes Exemplar langweilig für die zu Besuch kommenden Kinder und im Grunde nur noch als pummeliger Briefbeschwerer zu gebrauchen. Klingt nach einer fürchterlichen Beschreibung, vergleicht man die Stichpunkte mit dem obigen Steckbrief des modernen Köters.
Ist die Katze deshalb der schlimmste Feind des Menschen!?
Ganz sicher nicht. Und wenn es nach Ubisoft geht, sind die Miezen sogar für ein Nintendo DS-Spiel (auf PC erscheint der Titel ebenfalls) hervorragend geeignet: Von dieser Meinung felsenfest überzeugt, kreierte man nämlich die erste Haustier-Sim mit Katzen, welche fortan auf die Bezeichnung „Catz“ hört. Worum es genau geht…? Aufgepasst:
Der Spieler adoptiert ein kleines Kätzchen seiner Wahl (es wird natürlich verschiedene Rassen geben), kümmert und sorgt sich um es und begleitet es gewissermaßen während des Wachstums.
Wie auch im realen Leben absolut üblich, stattet ihr eure Miezekatze mit „süßen“ Outfits (siehe Bild Nr. 3…) aus und zwingt das arme Tier dann auch noch zu einem gestellten Fototermin. Dieses Bild wiederum könnt ihr dank kabelloser Verbindung auf den DS eines Freundes schicken, um sich somit untereinander die mehr oder weniger sehenswerten Schnappschüsse zu zeigen.
Noch lustiger wird es aber, wenn ihr eurem Fellknäuel Tricks beibringt und diese dann als Fotografie festhaltet (Anmerkung d. Redaktion: Noch ist nichts genaueres bekannt, wir gehen aber von erlernbaren Rückwärtssalti sowie den Tricks „Zeitung holen“ und „tot stellen“ aus).
Ganz nebenbei: Das Spiel verspricht einem übrigens noch, mit zunehmendem Lernen und Beobachten des virtuellen Tieres (bzw. mit dem Studieren der im Spiel enthaltenen Ratschläge) auch im echten Leben genaustens zu wissen, wie man mit Katzen umgehen muss… Das würde dann also bedeuten, dass wir unsere Haustiere bald schminken und als Plüschtiere verkleiden, ihnen Zirkusnummern beibringen und sie als „Wach-“ oder „Blindenkatze“ abrichten können. Halleluja, der Wahnsinn wäre perfekt.
Wir sind gespannt, inwiefern Ubisofts Prognosen bezüglich dieses Spielkonzepts ins Schwarze treffen werden und halten euch über eventuelle Neuigkeiten (mit genügend Liebe lernen eure Katzen vielleicht sprechen, können im weiteren Spielverlauf eine Beruf erlernen etc.) zur „realistischen“ Simulation auf dem Laufenden.
Infos zu anderen Titeln der „Petz“-Reihe folgen demnächst.