Studie: Das Bild der Gamer ist ein falsches

Lange wurde über die Videospieler geschimpft. Dick, fett, faul, brutal, geistig zurück geblieben.
Doch eine neue Studie im Auftrag des US-Branchenverband ESA besagt das Gegenteil: Gamer seien sportlich, belesen, engarieren sich ehrenamtlich und haben auch ein Auge auf das aktuelle politische Geschehen. Die Gruppe von 800 jungen Erwachsenen, die man zu dem Zweck der Studie befragte gaben an, dass sie durchschnittlich 6,8 Stunden in der Woche sich dem virtuellen Spielvergnügen hingeben. Dreimal so viel Zeit ginge statt dessen für Lesen und andere Hobbys drauf.

„Wer Spielefans nach wie vor als Faulenzer darstellt, die nur Games im Kopf haben, lebt in einer Fantasiewelt“, sagt Douglas Lowenstein, Präsident der ESA. Die Ergebnisse der Studie würden ihn nicht im geringsten überraschen.
Vor allem das Gerücht der Unsportlichkeit sorgt in den Vereinigten Staaten für Gesprächsstoff. Sagten doch bisher andere Studien, dass Videospiele die Fettleibigkeit fördern.

Ganz repräsentativ ist die von ESA in Auftrag gegebene Studie auch nicht: Befragt wurden nur Erwachsene, wogegen besonders Kinder unter Fettleibigkeit zu leiden hätten.

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