Der Präsident von Nintendo, Satoru Iwata, bezweifelt einen Erfolg des Sony-Handhelds Playstation Portable.
Gegenüber dem amerikanischen Business-Magazin „Forbes“ meinte Iwata, die PSP könnte keinen so großen Kundenstamm wie der Nintendo DS erreichen.
Er begründet diese Aussage mit der zu großen Komplexität der Sony PSP Spiele. Heutzutage hätten die Menschen nicht die Zeit, in komplexe Spiele einzutauchen. Außerdem würde man mit dem DS auch neue Zielgruppen, wie beispielsweise Anfänger und Frauen erreichen, was bei der PSP nicht der Fall sei.
“Die Formel, welche den Erfolg einer Konsole an neuen technischen Errungenschaften und beeindruckenden Grafiken festmacht, ist einfach nicht mehr zeitgemäß“, so Iwata. „Die PSP wurde mit dem Glauben auf den Markt gebracht, diese goldene Formel würde noch immer funktionieren. Dies glauben wir nicht. Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, die Leute von der Wahrheit dieser Aussage zu überzeugen.“
Nintendo erwartet, bis Jahresende 2,8 Millionen Einheiten des Nintendo DS abzusetzen.