Schlag gegen Gameboy-Raubkopierer

In der vergangenen Woche ist dem Polizeipräsidium Mittelfranken offenbar ein weiterer Raubkopierer ins Netz gegangen. Der arbeitslose 37-jährige soll in großem Stil gefälschte Game-Boy-Spiele über das Internet angeboten haben. Auf die Schliche kam die Polizei dem Verdächtigen durch die Anzeige eines Geschädigten. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Mann bereits in über 600 Fällen gefälschte Module angeboten haben soll. Seine Ware soll der Raubkopierer aus der Tschechischen Republik bezogen haben. Bei der nun erfolgten Hausdurchsuchen haben die Beamtem neben einer EDV-Anlage mehr als 100 Raubkopien sichergestellt. Nach eigenen Angaben habe der Mann durch seine Versteigerungen einen Gewinn in Höhe von ca. 10.000 Euro erzielt. Wie das Polizeipräsidium weiter mitteilt, habe Nintendo bereits eine Münchner Rechtsanwaltskanzlei mit der Wahrung der Urheberrechte des Konsolenherstellers beauftragt.

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