Nach der kürzlich veröffentlichen Bilanz hier nun die Ankündigungen einer Pressekonferenz von Nintendo. Thema: zukünftige Geschäftsstrategien.
So orakelte Satoru Iwata (Präsident von Nintendo) von einem „neuen Produkt … das überraschend und einmalig sein wird“. Nähere Details sollen im Frühjahr enthüllt werden. Außerdem setzte er den inzwischen in Mode gekommenen verbalen Schlagabtausch zum Theme Next-Generation-Handhelds fort, indem er sagte, die PSP werde „keinen großen Einfluss auf unser Geschäft haben“. Informationen zum GBA-Nachfolger sollen ebenfalls im kommenden Frühjahr folgen.
Man wolle eine breitere Zielgruppe erreichen, indem man den Trend zu immer komplizierteren und schwierigeren Games durchbreche und „simplere Software für eine größere Zielgruppe“ herausbringt, die es „jedem möglich machen [soll], Spaß damit zu haben“.
Analysten vermuten, mit dem „neuen Produkt“ sei eine Art Peripherie für den GBA gemeint, welche ihn entsprechend funktionell aufwertet.
Desweiteren sollen treue Käufer von Spielen in Japan und den USA für gesammelte Punkte Prämien in Form von Demos, DVD’s und speziellen Merchandising-Artikeln bekommen. Diese Idee trägt den (hier in Deutschland) vielsagenden Namen Club Nintendo.
Man will enger mit den Herstellern der Software zusammenarbeiten, was aber nicht heißt, dass man neue Drittanbieter einkauft.
Auch Shigeru Miyamoto (Foto) war anwesend, gab aber zur Geschäftsstrategie keine Kommentare ab. Er stellte lediglich die drei Cube-Spiele Pokémon Colosseum, Pac-Man und The Legend of Zelda – Four Swords vor.
Und zum Schluss noch ein Schmankerl: Laut Nintendo werden noch in diesem Jahr von den neuen Pokémon-Versionen über 10 Millionen Stück verkauft sein.