Jahresabschlussartikel 2017 – Ausgewechselt


Ja wie, im Februar 2018 noch einen Rückblick ins nun schon mehr als vorübergezogene Jahr 2017? Ist es dafür nicht ein wenig spät? Vielleicht. Doch es lässt sich nicht bestreiten, dass das vergangene Jahr so einiges zu bieten hatte, was erst einmal verarbeitet werden musste – nicht zuletzt, weil die frisch eingetrudelte Switch bis zu den letzten Atemzügen von 2017 noch mit Neuerscheinungen geflutet wurde. Entsprechend wächst unsere diesjährige Liste unserer liebsten Software-Erzeugnisse natürlich auch um eine neue Plattform an, deren erste Highlights wird gebührend ehren möchten. Gleiches gilt für eure Lieblinge, die wir in den vergangenen Wochen erörtert haben. In diesem Sinne: Vorhang auf für die Spitzenspiele 2017!

##header## Platz 3: Xenoblade Chronicles 2


Nach dem eher gemischt aufgefassten Xenoblade X für die Wii U kamen Zweifel auf, ob das auf der Wii beheimatete und später für den New 3DS umgesetzte Erstlingswerk – sofern man innerhalb der größeren Xeno-Reihe überhaupt davon sprechen kann – vielleicht nur ein zufälliger Mega-Hit war. Doch mit Xenoblade Chronicles 2 bewies Monolith Soft im vergangenen Jahr, dass dem bei weitem nicht so ist. Zwar ist auch dieses Rollenspiel nicht frei von Fehlern gewesen und speziell die Charakter-Designs dienten gerne als Kern vielen Hohns, doch wie kaum ein anderes RPG zieht es uns schlussendlich in eine faszinierende, riesige Welt, die auf der im Vergleich zur Konkurrenz noch recht schwachbrüstigen Switch realisiert wurde.

Kaum eine Spielstunde vergeht, dass man nicht über die detaillierten, liebevoll gestalteten Landschaften staunt. Überall gibt es Kleinigkeiten zu entdecken, manche Verstecke werden auch gerne Teil einer der zahlreichen Sidequests, in denen man sich verlieren kann. Man lernt die Spielwelt und ihre Facetten immer näher kennen und zieht nebenbei ein ganzes Heer an Klingen-Partnern hoch, von denen die einzigartigen Varianten sogar mit kleinen Nebengeschichten daherkommen, die ihre jeweiligen Persönlichkeiten zur Schau stellen. Und nicht zuletzt treibt natürlich auch die Handlung an. Zwar kann sie das Niveau des ersten Xenoblades nicht erreichen und fühlt sich über weite Strecken arg klischeebehaftet an, doch sie reißt schlicht und ergreifend in ihrer lockeren Art mit und die wuchtig inszenierten Zwischensequenzen tun ihr Übriges, um zum Mitfiebern zu animieren. Ein wirklich starkes Rollenspiel, das wir mit einem dritten Platz auf dem Treppchen ehren möchten!


Eure Nummer 3: Xenoblade Chronicles 2
Nicht nur uns hat die nummerierte Fortsetzung des Wii-Überraschungshits fasziniert, auch ihr habt euch über unzählige Stunden hinweg in der fantastischen Welt von Alrest verloren, um gemeinsam mit der legendären Klinge Pyra und dem Bergungstaucher Rex nach Elysium zu suchen. Und all diese schönen Momente belohnt ihr mit einem wohlverdienten dritten Platz auf eurer Liste der Switch-Lieblinge.

Platz 2: Super Mario Odyssey


Mario ist zurück und dieses Mal auf einer aufregenden Odyssee, um seine geliebte Prinzessin vor ihrer Zwangsheirat zu retten. Doch Bowser hat etwas gegen eine geplatzte Hochzeit und schickt seine Hochzeitsplaner vor, um die letzten Vorbereitungen zum großen Fest zu treffen und natürlich Mario aufzuhalten. Dieser verfolgt das Hochzeitspaar quer über den Globus und landet in so manch eigenartigem Königreich, dem irgendwas gestohlen wurde, das Bowser für die Trauung braucht.

Nintendo trifft mit Super Mario Odyssey den Nerv aller 3D-Mario-Fans, die sich sehnlichst die Rückkehr der Super Mario 64– und Super Mario Galaxy-Reihe wünschen. Der italienische Klempner lässt sich kinderleicht durch die Welt steuern und kann waghalsige Moves vollführen. Auch sind die einzelnen Welten liebevoll gestaltet und nebenbei wurden dort hunderte Monde verteilt, die es für das erledigen verschiedenster Aufgaben gibt. Und auch wenn die Story um die entführte Prinzessin mauer und altbackener nicht sein kann und die Jagd auf Bowser unglaublich kurz ist, kann das Spiel diese starken Kritikpunkte mühelos zur Seite wischen – immerhin bietet der Titel deutlich mehr als nur einen simplen Marsch bis zur Konfrontation mit dem Koopa-König. Super Mario Odyssey ist ein Toptitel, für den sich der Kauf einer Switch lohnt.


Eure Nummer 2: Super Mario Odyssey
Dass Altbewährtes und konsequent Ausgebautes auch bei euch gut ankommt, habt ihr eindeutig in unserem Votum bewiesen. Ihr habt euch der Suche nach unzähligen Power-Monden hingegeben, allerlei Feinde und Objekte gecapert u8nd findet auch, dass Marios neuestes 3D-Abenteuer einen Platz auf dem Videospielthron verdient hat. Cappy und der Klempner dürfen sich aus diesem Grund über die von euch überreichte Silbermedaille freuen.

Platz 1: The Legend of Zelda: Breath of the Wild


And the Oscar goes toooo? Gut, goldüberzogene Statuen können wir dann leider doch nicht verteilen, ein paar lobende Worte muss man dann aber doch loswerden. Mit dem neusten Ableger der Zelda-Reihe, nämlich Breath of the Wild, wagte Nintendo quasi den Sprung ins eiskalte Wasser. Es wurde Altbewährtes gnadenlos über Bord geworfen und jede Menge Neues ausprobiert. Heraus kam letztlich die reinste Action Adventure-Sandbox direkt zum Launch der Nintendo Switch. Dass das Experiment „All-new Zelda“ dann sogar mehr als geglückt ist, ist wohl kein wirkliches Geheimnis. Weltweit heimste das neue Open-World-Zelda unglaublich gute Wertungen ein und das nicht ohne seine Gründe.

Einer davon ist allein schon der Fakt, dass Link nun endlich springen (!) kann, ohne dabei über eine Kante rennen zu müssen oder eine magische Feder zu schwingen. Also eine Sprungbewegung allein durch Muskelkraft! Wenn das mal nichts ist! Nun aber mal zurück zu den wahren Pluspunkten des Switch-Siegers. Der Spieler bekommt in Breath of the Wild ein riesiges 3D-Hyrule präsentiert, in dem an jeder Ecke Geheimnisse, Interaktionsmöglichkeiten, aber auch Gefahren lauern. Auch den Lauf der Geschichte hat Nintendo radikal umgestaltet. Das freute nicht nur die Speedrunner-Szene, sondern auch viele andere zielstrebige Spieler. Wer jedoch lieber an die Hand genommen wird, kann sich auch ganz einfach an die Hauptmissionen der Story halten, bei Bedarf aber die Geschichte um den tapferen Link und der holden Prinzessin Zelda erforschen. Trotz der Limitierungen der Hybrid-Konsole legte Nintendo hier mit dem ersten großen Switch-Titel ein grandioses Debüt aufs Parkett und hat sich damit den Platz 1 für The Legend of Zelda: Breath of the Wild mehr als verdient. Bewahre vor dem was da noch komme!


Eure Nummer 1: The Legend of Zelda: Breath of the Wild
So wohl man sich bei Super Mario Odyssey fühlen mag, es gab schlussendlich nur ein Spiel, das mit großem Abstand über alles triumpfierte: Das direkt zum Switch-Launch verfügbare neue Zelda-Abenteuer, das eine massive, offene Welt mit vielen Sehenswürdigkeiten bietet und zudem auch noch überall mit hingenommen werden kann. Und da seid ihr euch mit uns einig: Das verdient den ersten Platz! ##neue_seite## Platz 3: SteamWorld Dig 2


Image & Form möchte die Spieler mit SteamWorld Dig 2 endlich wieder unter die Erde bringen! Natürlich als Buddler und komplett auf freiwilliger Basis, aber nach dem ersten Versuch für Nintendo 3DS und der Reise ins All und ins Rundenstrategiegenre wünschen sich die Fans die Rückkehr ins heimische Erdreich sehr. Dort gibt es auch so viel zu entdecken, dass man mit seiner Erkundung gut zehn Stunden zu tun hat. Denn nicht nur die bekannten Erze, die es abzubauen gilt, und kleinere Dungeons warten auf Dorothy, die ihren Freund Rusty sucht. Auch eine Welt an Tageslicht und verschiedene Gebiete warten auf den buddelnden Spieler, der sich durch den Untergrund pflügt.

Größere Dungeons und zahlreiche versteckte Boni hält das Spiel bereit, um den Spieler an der Stange zu halten. Ein imposanter Technologiebaum birgt viele neue Gameplaymechaniken und Verbesserungen in sich, sodass stets Motivation da ist. Und so manche Rätselhöhle kann sich durchaus sehen lassen, die zusätzliche Herausforderungen hier und da haben einen ordentlichen Schwierigkeitsgrad und erfordern einiges an Skill um sie zu bewältigen. Langweilig wird es unter Tage so schnell bestimmt niemandem!


Eure Nummer 3: Minecraft: Nintendo Switch Edition
Der Überraschungserfolg vom PC, der eine kleine Welle an Baustein-Nachahmern mit sich zog, konnte euch eindeutig auch in seiner Switch-Inkarnation begeistern. Und warum auch nicht? Immerhin könnt ihr in dem entspannten Aufbau- und Abenteuer-Spiel die wildesten Bauprojekte und komplexesten Konstruktionen verwirklichen und eure Erzeugnisse dank der Konsolen-Mobilität überall herumzeigen. Das war euch einen dritten Platz wert.

Platz 2: Rocket League


Nice Shot! Nice Shot! Nice Shot! Chat disabled for 3 seconds. Kenner des eShop-Titels verstehen diesen Insider sicher sofort. Hinter unserem Zweitplatzierten in der Kategorie Switch-eShop hängt nämlich nicht nur eine unglaubliche Spielerschaft, sondern auch eine rege eSports-Szene. Entwickler Psyonix legte mit Rocket League den einstigen PS3-Nischentitel Supersonic Acrobatic Rocket-Powered Battle-Cars neu für PC und Konsolen auf. Vor kurzem hat der Autofußball-Hit dann auch seinen Weg auf die erste portable Konsole gefunden, was nicht nur einen Meilenstein für den Entwickler und Publisher Psyonix ist, sondern auch für Nintendo. Damit ist nun nämlich neben Splatoon ein weiterer eSports-Titel auf Switch erhältlich.

Dabei profitieren Switch-Spieler sogar schon von all dem über Zeit hinzugefügten Content, den PC-Spieler zu Beginn noch gar nicht hatten. Psyonix sind nämlich Asse in Sachen Produktpflege. Neben zahlreichen DLCs bekam das Spiel nämlich auch etliche neue Items, Modi und Features spendiert, was den Spieler keinen Cent extra kostete. Da hört das Lobpreisen aber nicht auf, denn auch in Sachen Cross-Network-Play ist Rocket League eine Art Pionier. Switch-Spieler können etwa mit Spieler auf der Xbox One und auf dem PC zusammen spielen. Das Gameplay ist dabei ziemlich leicht zu erlernen, wirklich meistern konnten das aber bisher nur die Wenigsten. Doch auch „Nicht-Profis“ können sich hier auf eine steile Lernkurve gefasst machen, wenn es heißt: „Take the shot! Take the Shot! Take the Shot!“.


Eure Nummer 2: I am Setsuna
Nur weil ein Rollenspiel mal etwas kleiner ausfällt und sich nicht mit bombastischen Zwischenseqenzen brüstet, muss es noch lange nicht schlecht sein. Die melancholische Reise der jungen Setsuna und ihrer Begleiter, die durch ein von Monstern bedrohtes, verschneites Land ziehen, hat euch auf jeden Fall mitreißen können und ist euch so sehr im Gedächtnis geblieben, dass ihr sie mit dem zweiten Platz prämieren möchtet.

Platz 1: Stardew Valley


Auch Indie-Spiele können hunderte Stunden fesseln und mit reichlich Kreativität und Umfang glänzen. Das hat der sympathische Londoner Indie-Publisher Chucklefish mit ConcernedApes Stardew Valley mehr als einmal bewiesen. Schon auf dem PC war der Titel der reinste Community-Liebling, doch so manch einer verlor schnell das Sitzfleisch vor dem PC. Da die Nintendo Switch mittlerweile sowieso als die Indie-Konsole schlechthin betitelt wird, scheint der Port der Bauernhofsimulation geradezu prädestiniert für das System. Und das kann man ohne schlechtes Gewissen so unterschreiben. Spieler haben nun die Möglichkeit, jederzeit und überall aus dem Alltag des Massenkonsums zu flüchten und ein virtuelles Leben als Bauer oder Bäuerin zu leben.

Der wohl größte Pluspunkt ist dabei auch hier die schiere Möglichkeit an Dingen, die einem ConcernedApe so in den Weg legt. Sei es das Anpflanzen von Saatgut, das Netzwerken mit den Nachbarn, eine spannende Erkundungstour durch einen monsterverseuchten Stollen oder einfach nur ein ruhiger Tag beim Angeln: Der Spieler hat die Wahl. Während man sich in all diesen Aktivitäten verliert, vergrößert man nebenher sogar noch sein Grundstück und stärkt die Dorfgemeinschaft. Der Grund, warum Stardew Valley letztlich auf der Eins landete, ist wohl, dass dem Spieler hier so gut wie nie langweilig wird und die Welt voller kleiner Überraschungen und Aufgaben steckt. Hut ab, ConcernedApe! Nach diesem Meisterwerk darf man gespannt sein, was da noch kommt. Und da ist mit dem Multiplayer-Update für unseren Erstplatzierten einiges in der Pipeline!


Eure Nummer 1: Stardew Valley
Nicht nur uns hat es die pixelige Farmerei schwer angetan, auch bei euch stand das Werk von ConcernedApe hoch im Kurs. Egal ob ihr nun als Abenteurer die Minen unsicher gemacht, euch als Farmer eine goldene Nase verdient oder das Dorf Pelikan an den Joja-Konzern verkauft habt – ihr hattet sichtlich Freude mit der entspannten Lebenssimulation und ehrt dies mit einer mehr als verdienten Goldmedaille. ##neue_seite## Platz 3: Mario & Luigi: Superstar Saga + Bowsers Schergen


Nach einer wilden Reise durch die Zeit, durch das Innere einer Riesenschildkröte, ins Land der Träume und Papierwelten ging es für Nintendos berühmtestes Brüderpaar im vergangenen Jahr zurück zu den Wurzeln – und einem simplen Auslandsaufenthalt, der sich zu einem großen Abenteuer entwickeln sollte. Schon auf dem GBA zementierte Superstar Saga den augenzwinkernden und höchst albernen Humor der Mario & Luigi-Reihe, bot allerdings eine deutlich kompaktere Erzählung, ein weniger auf Minispiele ausgelegtes Kampfsystem und vor allem den Reiz des Fremden. Immerhin trieben sich die beiden titelgebenden Klempner nicht in ihrem heimatlichen Pilzkönigreich herum, sondern erkundeten das merkwürdige Bohnenland mit seinen schrägen Bewohnern.

Zwei Generationen später brachte das Team von Alphadream den Rollenspielklassiker nun auf den aktuellen, technischen Stand der Reihe. Der simple Cartoon-Stil wich wunderschön detaillierten Umgebungen und Animationen, einige Gefechte wurden abgeändert, um sie spannender zu machen, und die Fähigkeiten von Mario und Luigi, mit denen sie das Ausland erkunden, sind nun schnell und kompakt über ein übersichtliches Auswahlmenü auf dem Touchscreen erreichbar. Dadurch glänzt der grandiose und weitestgehend unveränderte Kern umso mehr! Als richtig große Neuerung wurde zudem eine Parallel-Handlung rund um einen Trupp Handlanger aus dem Heer von Bowser ergänzt, die zwar spielerisch eher flach ausfällt, dafür aber nicht an Humor vermissen lässt und einen erfrischenden Einblick in den Alltag eines ordinären Gumbas liefert. Egal ob ihr nun zum ersten Mal das Bohnenland erkundet oder euch erneut auf die Jagd nach Prinzessin Peachs Stimme begebt, dieses Remake lohnt sich und hat sich seinen dritten Platz auf unserer Liste redlich verdient!


Eure Nummer 3: Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia
Fire Emblem mal anders: Statt den strategischen Grundgedanken in den Vordergrund zu stellen, spielt sich Shadows of Valentia mehr wie ein klassisches Rollenspiel mit optionalem endgültigen Tod von hochgezogenen Helden – und einer Geschichte, die dank sorgfältiger Überarbeitung der Dialoge und tiefgründigerer Charakterisierungen sogar ihre für den 3DS geschaffenen Kollegen in den Schatten stellt.

Platz 2: Pokémon Ultrasonne/Ultramond


Das obligatorische Pokémon-Update erschien, trotz aller Gerüchte, nicht für die Switch, sondern landete noch auf dem 3DS. Verwundern sollte der Umstand nicht, die Ausführung hingegen tat es schon: Statt, wie bei Schwarz und Weiß, eine Fortsetzung der Geschichte zu entwickeln, überarbeitete das Team von Game Freak einfach das Grundgerüst von Sonne und Mond, um eine leicht abgwandelte Erzählung zustande zu bringen und Fans mit zahlreichen neuen Details bei Laune zu halten.

Und was sollen wir sagen? Die Operation ist auf jeden Fall geglückt. Pokémon Ultrasonne und Ultramond bringen all die liebgewonnenen Verbesserungen der Ursprungsversionen mit und garnieren diese mit zahlreichen Extras, die ordentlich Abwechslung in die Insel-Tour bringen. So surfen wir auf dem Rücken eines Mantax von einer Insel zur nächsten und vollführen waghalsige Tricks, um reichlich Punkte abzukassieren. Wir werden von völlig neuen Herrscher-Pokémon überrascht, die uns bei den Inselprüfungen schlagkräftig auf die Probe stellen – und können die übergroßen Taschenmonster nun sogar für unsere Sammlung gewinnen. Und wir erleben im Epilog eine neue Handlung rund um die Oberschurken der gesamten Pokémon-Reihe, die für ein wohlig nostalgisches Gefühl sorgt. Zwar lässt sich streiten, ob man dieses Update als Besitzer der Original-Versionen wirklich benötigt, doch es steht ohne jeden Zweifel fest, dass die Pokémon-Jagd noch immer mächtig Laune macht. Ein verdienter zweiter Platz!


Eure Nummer 2: Metroid: Samus Returns
Hat nach der ewig langen Funkstille nach Metroid: Other M und dem gemischt aufgefassten Federation Force wirklich noch jemand an eine gefeierte Rückkehr der Kopfgeldjägerin Samus Aran geglaubt? Doch das Wunder wurde mit diesem Remake vollbracht und es gefiel euch ausgesprochen gut. So gut sogar, dass ihr es direkt aufs Podest hieven musstet, um es gebührend zu feiern.

Platz 1: Metroid: Samus Returns


Ein Remake auf dem ersten Platz? Seid ihr betrunken? Entwarnung: Kein Alkohol ist beim internen Ranking geflossen. Der wahre Grund für die Erstplatzierung von Metroid: Samus Returns ist, dass es so viel mehr als eine simples Remake ist. Nintendo selbst hat es zusammen mit den Entwicklern von MercurySteam wohl eher als Neuinterpretation gesehen. Man nehme altes Gameplay, eine alte Spielwelt sowie die beste Kopfgeldjägerin der Galaxie und füge neues Gameplay, eine schicke 2.5D-Grafik und praktische neue Features hinzu. Schon hat man ein hervorragendes Spiel, welches das Original (außer in Sachen Schwierigkeit) eiskalt abzieht.

Klar, Puristen würden nun behaupten, dass nichts über die Vorlage geht, doch glaubt uns: Samus Returns ist ein 1A-Spaßgarant. Ehrlich gesagt ist es uns immer noch ein Rätsel, wie man aus ohnehin schon perfekt funktionierendem Gameplay noch mehr herausholen kann, ohne es zu versemmeln. Samus kann nun Nahkampf und bekam die hilfreichen Aeion-Kräfte spendiert, wodurch der größte Teil der ätzende Detailsucherei schon mal eliminiert wurde. Dazu gesellen sich die – trotz der betagten 3DS-Technik – wunderschön anzusehenden Hintergründe, ein astreiner Soundtrack, sowie endlich mal wieder ansehnliches 3D ohne große Performance-Einbußen. Trotz der exklusiven und nur durch amiibos freizuschaltenden Extra-Modi haben wir es hier mit einem wohlverdienten ersten Platz zu tun. Wenn das auf dem 3DS schon zu gut gelingt, sind wir schon auf das nächste 2D-Metroid für die Switch gespannt, von Metroid Prime 4 mal ganz zu schweigen.


Eure Nummer 1: Pokémon Ultrasonne/Ultramond
Bei uns zog es gegen Metroid den Kürzeren, doch euch konnte die leicht erweiterte und abgewandelte Neuauflage von Pokémon Sonne und Mond vollauf begeistern. Und wieso auch nicht? Die Alola-Region wirkt so einladend wie eh und je, neue Minigames lockern die Reise über die Inselkette auf und in einem Extra-Plot feiern die größten Schurken der Reihe ihr großes Comeback. Ein mehr als verdienter Spitzenplatz! ##neue_seite## Platz 3: Punch Club


Volles Pfund aufs Maul! Das ist das Motto von Punch Club, das den Spieler in die Rolle des Sohnes eines Boxchampions steckt. Natürlich wird der Vater kaltblütig von einem geheimnisvollen Mann getötet und ab jetzt gilt es, sich selbst durch das Boxbusiness zu prügeln und den Mörder zu finden! Das geht nicht ohne ausdauerndes Training, wobei der Spieler selbst bestimmen kann, ob er sich eher in Richtung Kraft, Schnelligkeit oder Ausdauer pushen will. Alle drei Werte parallel lassen sich nicht steigern, denn gefuttert und Geld rangeschafft werden muss auch.

Ein Game Over gibt es in diesem Spiel nicht wirklich – wer am Boden ist, muss sich selbst wieder aufrappeln. Zahlreiche Quests erleichtern aber den Start und sorgen für gute Unterhaltung, die dank zahlreichen popkulturellen Anspielungen sowieso immer gegeben ist. Allzu leicht ist das Spiel trotzdem nicht, den Tag effektiv mit Training, Quests und täglichen Aufgaben zu bewältigen kann mitunter ziemlich schwer fallen und die Ungeduld in so manchem Spieler wecken. Der stürzt sich dann ohne ausreichender Vorbereitung in den Kampf und bekommt ordentlich die Visage poliert. Geduld ist nämlich der halbe Weg zum Ziel!


Eure Nummer 3: Drancia Saga
Ein Sprichtwort besagt: Erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. Drancia Saga wirkt auf den ersten Blick wie ein völlig inhaltsleeres Pixel-Actionspiel, doch damit verschleiert es seinen simplen Charme, der sich ideal für kurze Partien unterwegs oder ausgiebige Highscore-Jagden daheim eignet. Und dank einer stattlichen Zahl freispielbarer Charaktere mit unterschiedlichen Eigenschaften ist auch für Abwechlung gesorgt. Erstaunlich klasse!

Platz 2: Blaster Master Zero


Was sich zunächst dem Titel nach wie ein funky Trickfilm aus den 90ern anhört, ist in Wirklichkeit ein ziemlich cooles Jump ’n‘ Run aus dem Hause des etablierten Indiestudios Inti Creates. Schon mit der Azure Striker-Reihe brachten die Jungs und Mädels zwei solide Action-Titel heraus, daher ist es auch kein Wunder, dass Blaster Master Zero zumindest in den 3DS-Rankings auf dem zweiten Platz gelandet ist.

So banal es auch klingt, eigentlich ist der Protagonist nur hinter seiner Kröte her. Dabei muss man sich aber freilich allerlei Gefahren stellen. Der Clou dabei ist, dass man die Verfolgung in verschiedenen Perspektiven aufnimmt. Mal bewegt man sich in typischer Metroidvania-2D-Manier, mal aber auch aus der Vogelperspektive heraus. Dabei erweitert man stets sein Arsenal und rüstet vor allem den besonderen Hightech-Panzer des Protagonisten mit noch mehr Hightech aus. Da kommt auch trotz des geringen Anspruchs mächtig Freude auf.


Eure Nummer 2: Bye-Bye BoxBoy!
Das Würfelwesen Qbby verabschiedete sich im vergangenen Jahr mit einem großen Kracher. Neue Puzzles, neue Fähigkeiten, neue Herausforderung – einfach mehr von allem! In Japan feierte man das Finale sogar mit einem Modul-Bundle samt amiibo-Figur, von denen wir hierzulande leider noch nichts gesehen haben. Nichtsdestotrotz puzzelte sich der kleine Kubus wieder direkt in eure Herzen und machte es sich auf dem zweiten Platz gemütlich.

Platz 1: Pokémon Gold/Silber


Dass Nostalgie viel ausmacht, bestätigt sich immer wieder. Für nicht wenige Pokémon-Fans der ersten Stunde dürfte die zweite Generation ein wahrer Augenöffner gewesen sein. Zu Hochzeiten des anfänglichen Hypes folgte der große Nachschub mit 100 neuen Sammelmonstern im vergleichsweise noch überschaubaren Pokédex, eine neue, im traditionell-japanisch angehauchten Stil aufgebaute Region wollte erkundet werden und viele neue Features wie die Pokémon-Zucht, Wochentage mit tagesabhängigen Veranstaltungen oder ein Tag- und Nachtwechsel wurden eingeführt. Und noch viel bedeutender: Kaum glaubt man, dass die Reise schon vorbei ist, überrascht Game Freak dank der Hilfe des mittlerweile leider verstorbenen Satoru Iwata, der später Nintendo als Firmenpräsident voranbringen sollte, mit einer ganzen Schippe zusätzlicher Inhalte, die dem Erlebnis die Krone aufsetzen.

Es lässt sich nicht bestreiten, dass die Goldene und Silberne Edition von Pokémon für ihre Zeit wegweisend waren. Sie festigten die Formel, auf welche sich die Reihe seit jeher verlassen konnte, und stopfte einige unrühmliche Löcher in der Spielbalance, die gewisse Pokémon einen Tick zu stark machte. Neue Nebenbeschäftigungen sorgten dafür, dass man noch lange über den Hauptmarsch bis zur Pokémon-Liga und dem Ausfüllen des Pokédexes genug zu tun hat, zusätzliche Komfortfunktionen machten zudem den Einsatz der fortschrittskritischen VMs angenehmer. Und überhaupt verfügt das Editionspaar über einen schnell mitreißenden Spielfluss sowie ein überraschend hohes Spieltempo, das auch noch Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung zu begeistern weiß. Und aus diesem Grund konnten wir nicht anders, als diese Schmuckstücke auf den ersten Platz zu wählen.


Eure Nummer 1: Pokémon Gold/Silber
Ganz wie bei den Modulspiele sind auch die eShop-Charts fest in der Hand der bunten Taschenmonsterschar aus dem Hause Game Freak. Mit der zweiten Generation festigte das Team zu Game Boy-Zeiten den Siegeszug der Pokémon, entwickelte das Grundkonzept klug weiter, bot 100 abwechslungsreiche, neue Monster und überraschte mit vielen unerwarteten Rückbezügen. Ein Nostalgie-Trip, der auch euch den Goldpokal wert war. ##neue_seite## Platz 3: Ys VIII: Lacrimosa of Dana


Da die Ys-Reihe bereits in ihre achte Runde geht, wundert es wenig, dass über die Jahre diverse Verbesserungen vorgenommen worden sind. Und im letzten Jahr durften wir genau diesen achten Teil auch bei uns begrüßen und seine Qualitäten haben uns so weit überzeugt, dass wir ohne mit der Wimper zu zucken Ys VIII: Lacrimosa of Dana auf das Treppchen der Spiele des Jahres 2017 gehoben haben. Und das hat natürlich seine Gründe: Angefangen bei der äußerst charmanten Optik, die auch auf der Vita zu überzeugen weiß, über den meist rockigen Soundtrack, der einen das gesamte Abenteuer versüßt, ist die Atmosphäre schonmal in das richtige Licht gebracht worden. Aber das alles wäre ja nichts, wenn das Gameplay und die Story nicht stimmig wären.

Glücklicherweise weiß Ys VIII auch in diesen Aspekten zu punkten. Das Gameplay ist schnell, flüssig und genau in dem richtigen Maße fordernd, sodass man sich zwar ein paar Gedanken machen muss, allerdings nie komplett überfordert wird. Das Erkunden der verlassenen Insel macht sehr viel Spaß und weckt den Entdeckergeist in einem und wenn man hierbei noch auf einen der vielen, charmanten Charaktere trifft wird es nur noch besser. Während die grundlegende Story nämlich an sich recht simpel ist, wird sie nur durch das Interagieren der Charaktere richtig in Szene gesetzt und zu leben erweckt. Wer auch nur ein wenig etwas für Action-RPGs übrig hat kommt an diesem Titel nicht vorbei und genau deshalb bekommt Ys VIII von uns die Bronze-Medaille!


Eure Nummer 3: Ys VIII: Lacrimosa of Dana
Der Sinn für abwechslungsreiche Abenteuer ist auch euch nicht abhanden gekommen. Gemeinsam mit dem Dauerschiffsbrüchigen Adol begabt ihr euch auf die geheimnisvolle Insel Seiren, um nach einem Weg weg vom Eiland zu suchen und dabei über große Mysterien zu stolpern. Ob bei actionreichen Gefechten mit riesigen Bossen, der Verteidigung eurer Siedlung oder der entspannten Angelei – ihr hattet genauso viel Freude an dem Titel wie wir.

Platz 2: Atelier Shallie Plus: Alchemists of the Dusk Sea


Normalerweise belässt es Gust bei den Plus-Versionen der Atelier-Spiele immer bei ein paar kleineren Handgriffen. Download-Zusätze der PS3-Originale werden ergänzt und vielleicht findet sich auch mal ein neuer Dungeon oder Team-Gefährte – das war es dann aber auch schon. Für Atelier Shallie Plus ist das Team jedoch in die Vollen gegangen: So erwartet euch hier zwar einerseits das gute, alte PS3-Abenteuer mit all seinen Inhalten und DLC-Extras, in der zweiten Hälfte entwickelt es sich jedoch zu einer eigenen Inkarnation der Geschichte, die insgesamt für einen runderen Abschluss der Dusk-Trilogie sorgt und unter anderem alle alten Protagonisten dieser Mini-Serie vereint.

Aber es sind nicht nur die Neuerungen, die Atelier Shallie Plus so hoch auf unsere Liste katapultierten – auch die Basis gefällt. Das ruhige Rollenspiel steckt euch in die Wanderschuhe zweier junger Heldinnen, deren Ziele kaum unterschiedlicher sein könnten. Eine möchte ihr von Dürre bedrohtes Heimatdorf retten, die andere sucht schlichtweg nach ihrem Platz im Leben. Aufgrund ihres geteilten Spitznamen tun sich die beiden Shallies jedoch schnell zusammen, um das Land rund um das Meer der Abenddämmerung zu erkunden und die Lösungen für ihre Probleme zu finden – und dabei auch über weitere Wunder dieser langsam dahinsiechenden Welt zu stolpern. Mit viel Charme, Witz und Herz segelt dieses einzigartige RPG sicher in den Hafen des zweiten Platzes.


Eure Nummer 2: Tokyo Xanadu
Und noch eine Runde Falcom! Tokyo Xanadu versteht sich als das actionreichere Gegenstück zum letztjährigen Knaller Trails of Cold Steel und bietet eine unglaublich liebevoll aufgebaute, moderne Spielwelt mit Unmengen an einzigartigen NPC-Dialogen. Man bekommt fast das Gefühl, die Hälfte zu verpassen, wenn man schnurgerade durch die Haupthandlung rennt. Ein denkwürdiges Action-RPG, das sich den zweiten Platz redlich verdient hat.

Platz 1: Danganronpa V3: Killing Harmony


Danganronpa war in den vergangenen Jahren immer ein heißer Kandidat für die Spiel-des-Jahres-Wahlen, denn was kann man sich besseres vorstellen als eine abgedrehte Story, die einen so richtig in den Bann zieht? Ganz genau, etwas viel besseres gibt es wohl kaum und in diesem Jahr hat der dritte Teil tatsächlich von uns diese höchste aller Ehrungen erhalten. Danganronpa V3: Killing Harmony ist ein fantastisches Beispiel einer Visual Novel, die mit ihren Überraschungen nicht geizt, spannende Wendungen aufweist und einen bis zum letzten Satz fesselt. Dafür ist auch nicht nur die Story an sich verantwortlich, sondern auch der äußerst lebhafte Erzählstil, wodurch es den Schreibern gelungen ist sehr gute Charaktere zu erschaffen, die man sich auch in echt vorstellen könnte (auch wenn es eher unwahrscheinlich ist).

Und obwohl es bereits der dritte Teil der Hauptreihe ist und man bei einer Visual Novel den Eindruck haben könnte, dass ein Vorwissen vorhanden sein sollte, kann man auch ohne Probleme mit diesem Titel einsteigen. Hin und wieder kommt es zwar vor, dass Leute mit Wissen der ersten beiden Teile einen Witz mehr verstehen oder vielleicht sogar etwas mehr Hintergrundwissen haben um ein paar Argumente schneller verknüpfen zu können, allerdings werden die notwendigen Aussagen auch alle in diesem Titel getroffen, sodass man beruhigt hier einsteigen kann. Die anderen beiden Spiele sollte man aber trotzdem nachgeholt haben, da sie mindestens genau so fantastisch sind. Alles in allem sind es aber nur gute Argumente dafür, von uns auf den ersten Platz gewählt worden zu sein!


Eure Nummer 1: Danganronpa V3: Killing Harmony
Ob hier wohl der fiese Monokuma seine Finger im Spiel hatte und die Wahlergebnisse manipuliert hat? Eher unwahrscheinlich, denn Danganronpa V3 hat einen derartigen Push gar nicht nötig. Die spannende Geschichte mit ihren exzellenten Charakteren, dramatischen Wendungen und fordernden Rätseln punktet nämlich auch so in allen Kategorien. Es verwundert also nicht, dass sich Killing Harmony direkt an eure Spitze katapultiert hat. ##neue_seite## Platz 3: Rabi-Ribi


Wer steht auf schwere Spiele? Alle Fans von Dark Souls dürften sich wohl gerade gemeldet haben, aber um die geht es ausnahmsweise mal nicht. In diesem Fall meinen wir nämlich einen Vertreter der 2D Action-Adventures, die auch gerne als Metroidvania-Spiele betitelt werden. Und auch wenn der Schwierigkeitsgrad eingestellt werden kann, haben wir mit Rabi-Ribi im letzten Jahr definitiv keinen einfachen Vertreter bekommen. Dieses Spiel weißt nämlich eine Eigenschaft auf, die man mit anderen Titeln des Genres nicht unbedingt in Verbindung bringt: Es ist ein Bullet-Hell-Metroidvania-Titel.

Was genau heißt das nun? Für das grundsätzlich Gameplay nicht viel. Genau wie bei anderen Spielen bekommt ihr eine riesige 2D-Spielwiese, die sehr detailreich gestaltet worden ist. Überall sind Geheimnisse versteckt und hier und da sind Orte verteilt, die man später nochmal besuchen muss, weil man eine Fähigkeit aus dem späteren Spielverlauf braucht. Die Gegner, die einem hierbei über den Weg laufen sind auch meist noch recht normal und die paar Projektile, die von ihnen verschossen werden, können leicht aus dem Weg gegangen werden. Anders sieht es da mit den Bossen aus, die das absolute Highlight des Spiels sind. Hier muss man wirklich pixelgenau darauf achten, wo man gerade steht, und die wahre Herausforderung besteht darin, diese ohne einen einzigen Treffer einstecken zu müssen zu bezwingen. Diese interessante und äußerst herausfordernde Mischung hat uns dazu bewegt, Rabi-Ribi den dritten Platz in unserer Spiel-des-Jahres-Liste zu spendieren.


Eure Nummer 3: The Legend of Dark Witch
Was kommt dabei raus, wenn man die knifflige Action-Plattformerei samt knackiger Bossfights aus Mega Man nimmt und diese Formel mit einem Gradius-mäßigen Upgrade-System mischt? Dieses kurzweilige und fordernde Spielchen hier! Auch wenn der Vita-Port etwas spät erfolgt ist, konnten euch die Abenteuer der Hexe Zizou immer noch in den Bann ziehen und sogar so sehr begeistern, dass ihr sie direkt aufs Treppchen gewählt habt.

Platz 2: Spellspire


Hände heben, wer hat als Schüler an einem Buchstabier-Wettbewerb teilgenommen? Wir gehen fast davon aus, dass es nicht so dermaßen viele gewesen sein werden, denn in Deutschland ist das leider etwas, was sich nicht allzu großer Beliebtheit erfreut. Das ist aber auch nicht so schlimm, schließlich ist unser zweiter Platz in der Download-Front auf Englisch. Spellspire kam auf die Vita und hat uns in der Redaktion tatsächlich überrascht: Wer hätte gedacht, dass es so viel Spaß machen kann, Wörter aus einem begrenzten Satz an Buchstaben zu basteln, um damit die Gegner zu brutzeln?

Dabei ist das grundsätzliche Spielprinzip sogar ziemlich grindlastig: Es gibt einen Turm mit 100 Ebenen, auf jeder muss eine bestimmte Menge und Art and Gegner besiegt werden. Jedes Mal bekommt man 10 zufällige Buchstaben vorgesetzt, mit denen Wörter gemacht werden müssen und je länger das Wort ist, desto mehr Schaden verursacht es. Aber alleine herauszufinden, welche Wörter alles einsetzbar sind, wie man sie verlängern kann, was sich kombinieren lässt, welche Freude man jedes mal empfindet sobald ein S im Mix ist da man nun immer auch das Plural zur Verfügung hat – es gibt einfach so viele Kleingkeiten in der Sprache, die bei einem solchen Titel so richtig zur Geltung kommen. Dieser Sucht-Faktor war für uns Grund genug, die Silber-Medaille an Spellspire zu überreichen.


Eure Nummer 2: Atelier Firis: The Alchemist and the Mysterious Journey
Auch die Atelier-Reihe beugt sich dem Open-World-Trend und liefert mit Atelier Firis eine einzigartige Reise, die trotz aller Anpassungen nichts vom Charme der Reihe vermissen lässt. Ihr erkundet in der Rolle der aufgeweckten Nachwuchs-Alchemistin Firis weitreichende Landschaften, beschauliche Dörfer und belebte Großstädte, um am Ende eurer Reise die Prüfung zur anerkannten Alchemistin abzulegen – und ihr hattet jede Minute eure Freude daran.

Platz 1: Ys Origin


Wer auf Ys steht und eine Vita sein Eigen nennt, kam in diesem Jahr gleich zweimal auf seine Kosten. Nebst Ys VIII landete nämlich auch Ys Origin auf dem System. Und auch wenn der deutlich ältere PC-Titel spürbar simpler ausfällt als sein moderneres Gegenstück, so reißt er unweigerlich mit. Im Prinzip handelt es sich hierbei um einen recht schnörkellosen Dungeon Crawler im Action-RPG-Aufzug. Als quirlige Axtschwingerin Yunica Tovah oder in der Rolle des besonnenen Magiers Hugo Fakt geht ihr dem Verschwinden zweier Göttinnen nach, die zusammen mit einem mächtigen Artefakt in einem riesigen Turm vermutet werden. Dumm nur, dass eine Gruppe Fieslinge sich ebenfalls in dem Turm eingenistet hat und die himmlischen Wesen verfolgt.

Es liegt also an euch, die Göttinnen zuerst zu erreichen und die Lage zu retten. Dazu schlagt ihr euch durch die abwechslungsreich gestalteten Ebenen des Turms, die in jedem Sektor mit eigenen, erfrischenden Gimmicks aufwarten – etwa längere Unterwasser-Abschnitte, bei denen ihr eure begrenzte Atemluft im Auge behalten müsst, während ihr euch durch einen mit Stacheln besetzten Höllenkorridor begebt. Neue Waffen und Fähigkeiten wollen klug eingesetzt werden, damit ihr die zahlreichen Geschicklichkeitseinlagen auch bewältigen könnt, und allerspätestens bei den Bossen wird euch euer gesamtes Können abverlangt. Dann gilt es, flächendeckende Angriffe und sprichwörtliche Kugelhagel im Auge zu behalten, um eine Lücke im Muster zu finden und zum richtigen Zeitpunkt zurückzuschlagen. Dank dreier unterschiedlicher Geschichten ist zudem einiges an Wiederspielwert geboten, was angesichts der recht kurzen, aber zumindest nicht ZU kurzen Spieldauer ein Segen ist. Es mag ein wenig im Schatten seines jüngeren Bruders stehen, doch lasst euch davon nicht täuschen: Ys Origin ist ein durch und durch spielenswertes Action-RPG, das sich zu Recht den ersten Platz unserer PSN-Top-3 unter den Nagel gerissen hat!


Eure Nummer 1: Ys Origin
Manchmal braucht es keine komplexen Geschichten, tiefgründigen Kampfsysteme oder ellenlangen Dungeons, um zu fesseln. Es kann auch gerne mal simpler laufen, wenn das Gesamtpaket stimmig ausfällt. Das habt ihr zumindest so empfunden und das kurzweilige Action-RPG aus dem Hause Falcom mit dem Vita-Port von DotEmu direkt auf die Spitzenposition der Vita-Downloads 2017 gewählt. Eine respektable Leistung für die Vorgeschichte der Ys-Saga! ##neue_seite## Hatte ein extrem bewegtes 2017:
Denis Wewetzer [Azure]

Wie jedes Jahr bereits vorher hat sich auch 2017 so einiges bei mir getan. Man möchte fast meinen, dass man sein Leben lang lernt, weil sich die Welt einfach in einem solchen Tempo weiterentwickelt, dass man andernfalls ganz schön zurückhängen würde. Und gerade in Zeiten, in denen in den Nachrichten nur mehr und mehr Schlechtes berichtet wird, ist es doch schön, in der turbulenten Ära ein paar Konstanten zu haben – wie etwa Videospiele! Denn 2017 war ein fantastisches Jahr für Videospieler wie mich und ich möchte euch einen kleinen Einblick in die Gründe geben.

Zu meiner Schande muss ich allerdings gestehen, dass meine kleine Vita leider nicht zu viel Action bekommen hat. Zwar bin ich im letzten Jahr dazu gekommen, The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel II durchzuspielen, doch wenn es um Neuveröffentlichungen geht wurde ich bitter enttäuscht. Bis auf die üblichen Verdächtigen für mich auf der Liste wie etwa Danganronpa V3: Killing Harmony gab es nur ein Spiel, dass mir sehr mit seiner Güte überrascht hat und das war Ys VIII: Lacrimosa of Dana – ein sehr schönes Action-Rollenspiel. Ähnlich mau sieht es an der 3DS-Front aus, bei der ich allerdings auch zumindest ein Highlight vermerken konnte: Metroid: Samus Returns. Ich bin ein Fan der Metroidvania-Formel und in diesem Fall hat sich Nintendo selbst übertroffen. Viele Geheimnisse, flottes Gameplay und ein Schwierigkeitsgrad, der meiner Meinung nach genau richtig war. Daumen hoch!

Nun geht es zu den Heimkonsolen und da kam ich aus dem Schwärmen diverser Spiele eigentlich gar nicht mehr raus. Angefangen hat es bereits sehr früh im Jahr mit NieR: Automata, das ich bereits seit langer Zeit herbeigesehnt hatte. Man kann über die ersten beiden Drakengard-Teile denken was man möchte, ab NieR ist der erzählerische Anteil der Story so verdammt gut geworden, dass ich mir danach ohne daran zu zögern Drakengard 3 holen musste und nicht enttäuscht wurde. Genau so ging es mir auch bei dem neuesten Ableger und die Story hat mich sofort gefesselt. Alles über die Welt zu lernen hat sich einfach nur gut angefühlt und alle 26 Enden zu finden war auch ganz witzig. Direkt danach kam allerdings auch schon Persona 5 und darauf habe ich mich sogar noch mehr gefreut als auf NieR. Und auch hiervon bin ich bis zum Schluss hellauf begeistert gewesen: Die Story ist fantastisch und war für mich mit genau den richtigen Wendungen gespickt, das Gameplay wurde weiter verfeinert und macht einfach nur Spaß, das Auge isst mehr als genug mit und auch der Soundtrack kann sich wieder hören lassen. Eine top Leistung von Atlus und ich freue mich jetzt schon auf P3D und P5D! (Hoffentlich auch hierzulande auf der Vita!)


Gegen Ende des Jahres kam dann auch noch eine neue Konsole in mein Haus, die eigentlich bereits Anfang des Jahres veröffentlicht worden ist: Die Switch. Auf dem System fing ich mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild an, das mich einfach nur weggeblasen hat. Ich liebe es ja, jede Ecke einer Welt zu erkunden und dafür auch noch belohnt zu werden und Breath of the Wild hat genau die richtige Menge an offener Welt mit Belohnungen gepaart, sodass ich meine helle Freude daran hatte, einfach nur über die Karte zu laufen und Dinge zu finden. Dass sich das Spiel außerordentlicht gut spielt, kommt ja noch dazu und ich war auch sehr versucht mir den Season Pass zu holen, wären nicht noch so viele andere Titel da, die ich spielen muss. Darunter ist übrigens auch immernoch Super Mario Odyssey, das mich allerdings mehr enttäuscht als begeistert hat. Zwar ist es vom Gameplay her absolut sauber und spielt sich fantastisch, wenn man an jeder verdammte Ecke allerdings einen Power-Mond findet, ist das für mich weniger Motivation mich anzustrengen und irgendwie mehr eine Inflation, die in die falsche Richtung gegangen ist. Naja, vielleicht werde ich es trotzdem irgendwann mal beenden. Vielleicht. Insgesamt bin ich mit der Switch allerdings absolut zufrieden und freue mich bereits auf all die neuen Titel, die ich darauf noch zocken werde.

Und auch wenn es inzwischen schon verdammt viel Text ist, gibt es ein Spiel das ich auch noch erwähnen möchte: Final Fantasy XIV. Wer den Kram hier in den vergangenen Jahren fleißig gelesen hat, wird mitbekommen haben, wann ich angefangen habe zu spielen. (Und wer neugierig geworden ist: September 2013) Und es lässt mich immernoch nicht los, sodass ich mir im letzten Jahr mit Stormblood natürlich auch die nächste Erweiterung geholt habe. Die beiden neuen Klassen (Rotmagier und Samurai) sind ganz nett, nachdem ich die letzten Jahre allerdings als PLD-Main herumgelaufen bin, war es für mich an der Zeit, die Rollen zu tauschen, sodass ich mir inzwischen als Barde den ein oder anderen Gil verdiene. Allerdings bin ich auch außerordentlich erfreut über die ganzen Änderungen des Kriegers, sodass ich den sodenn zu meinem zweiten Main gemacht habe. Hin und wieder Tanken kann doch ganz witzig sein, besonders so wie sie es mit dem Krieger nun machen.

Und das war er auch schon, mein nicht ganz so kurzer Rückblick. Viel ist geschehen, viel liegt noch vor uns. Wie immer freue ich mich darauf, was die Zukunft an Spielen so bringt und wer weiß, in einem schwachen Moment werde ich mir vielleicht auch mal eine VR-Brille ins Haus holen. So gimmicky ich den Kram auch finde, vielleicht ist es ja doch ganz nett sobald mal ordentliche Spieler dafür erscheinen. Auf ein gutes Jahr 2018, schlecht angefangen hat es ja schonmal nicht.

Handheld-Spiel des Jahres: The Legend of Zelda: Breath of the Wild
Konsolen-/Computerspiel des Jahres: Persona 5 und FF XIV: Stormblood
Größte Überraschung: Doki Doki Literature Club. Das erste Spiel seit langem, bei dem ich mich tatsächlich gegruselt habe.
Größte Enttäuschung: Vielleicht Super Mario Odyssey?
Ereignis des Jahres: 1. Mai in Berlin (Aber wahrscheinlich anders, als ihr jetzt denkt)
Freut sich auf: Irgendwie zu viel in diesem Jahr.^^‘ Code Vein, SAO: Fatal Bullet, Bayonetta 3 – um nur ein paar zu nennen.
Album des Jahres: August Burns Red – Phantom Anthem
Film/Serie des Jahres: Nicht mein Metier.
Gute Vorsätze für 2018: Mehr Spiele durchspielen. Irgendwie komme ich einfach nicht dazu.

2017, was für ein Jahr für Nerds:
Sebastian Mauch [Paneka]
Halleluja, das war ein Jahr. Klar, jedes Jahr kommen einige großartige Videospiele auf den Markt, doch 2017 kam mir das alles etwas krasser vor. Was hab ich wieder neben dem Motorradfahren an Freizeit in meine Spiele versenkt. Allein der PS4-Exklusivtitel Horizon Zero Dawn schluckte schon an die 100 Stunden – Platinpflicht sag ich da nur. Dann gab es da natürlich noch dutzende andere Spiele mit teils unvergesslichen Momenten. Das Highlight war aber definitiv etwas anderes. Schwer zu erraten ist das sicher nicht, denn immerhin schreibe ich für PlanetSwitch.

Was Nintendo da angerichtet hat ist immer noch schwer in Worte zu fassen. Schon immer haben mich Handhelds wie der Gameboy und der 3DS mehr angezogen, als etwa der PC oder Konsolen wie die PlayStation-Familie. Das ist einfach darin begründet, dass ich einfach ein sehr fauler und bequemer Mensch bin. Es gibt einfach (fast) nichts besseres, als nach der Arbeit gemütlich die Beine hochzulegen und auf einem Handheld zu zocken. Aber wenn man dann doch mal Bock hat auf das große Fernseh-Erlebnis? Dann steckt man einfach Switch ins Dock und mal eben eine Konsole daraus gemacht. Auch wenn mir vielen an Nintendo sauer aufstößt, so sind sie doch noch immer mein Spielzeughersteller der ersten Wahl und werden es auch wohl immer bleiben. So ein absurd genialen Konzept wie das der Nintendo Switch kann einfach nur von Nintendo kommen.


Endlich ein Handheld mit zwei (!) richtigen Sticks und quasi einer Grafikleistung der alten Last-Gen-Konsolen. Ich kann nur sagen: Ich bin zufrieden. Meine mittlerweile an die 70 Titel umfassende Switch-Bibliothek würde da wohl zustimmen. Die Zahl hier so aufzuschreiben fühlt sich schon ziemlich merkwürdig an, wenn man bedenkt, dass der Hybride aus Japan noch nicht mal ein Jahr auf der Welt unterwegs ist. Viele Titel waren natürlich Testmuster, dennoch habe ich gefühlt schon fünf mal so viel Geld auf der Switch gelassen, als auf der viel älteren PlayStation 4 und noch viel, viel älteren PS3 zusammen, und das soll schon was heißen. Ich könnte nun noch auf die schon jetzt großartig gelungenen Spiele eingehen, doch dann stünde hier am Ende ein kleiner Roman, was ich euch beim besten Willen nicht zumuten will. Too long; didn’t read: 2017 bedeutet für mich Switch, Switch und noch mehr Switch!

Handheld-Spiel des Jahres: Auch wenn seltsam klingt: Snipperclips (Switch). Selten so viel Spaß mit einem Koop-Spiel gehabt.
Konsolen-/Computerspiel des Jahres: Horizon Zero Dawn (PS4)
Größte Überraschung: Die Switch! Was sonst?!
Größte Enttäuschung: Das karge Betriebssystem der Switch -.-
Ereignis des Jahres: Offtopic, aber trotzdem schön: Eine unglaublich tolle Motorradsaison!
Freut sich auf: Bayonetta 3, Metroid Prime 4, und zig neue PS4-Exklusivtitel!
Album des Jahres: Feed The Machine (Nickelback)
Film/Serie des Jahres: Entgegen aller Kritik: Star Wars 8 – Die letzten Jedi
Gute Vorsätze für 2018: Weniger Kaffee/Zucker/Pizza, mit dem Rauchen aufhören

Das Jahr steht im Zeichen der Switch!
Nicola Hahn [501.legion]
Juhu, endlich kann ich sowohl mein Handheld-Spiel des Jahres als auch Konsolenspiel des Jahres aus dem Hause Nintendo krönen! Das alles ist dank der neuen Hardware von Big N möglich, die in diesem Jahr herausgekommen ist: Natürlich, die Nintendo Switch! Anfangs noch von den Kritikern wegen dem schwachen Line-Up verspottet aber dann hat sie sich doch noch gemacht! Klar, 80 Prozent der Spiele sind Portierungen und hat man zumindest schon einmal auf anderen Plattformen gesehen oder besitzt sie gar bereits. Aber dennoch: Die Switch bietet allen Indie-Entwicklern ein wohliges Zuhause und ich ganz persönlich spiele dort erstmals Games, die in meiner Steambibliothek einstauben. Skyrim und Stardew Valley zum Beispiel haben mich erst mobil verzaubern können, wobei deren Genialität bereits Jahre lang bekannt ist. Aber auch (zeitliche) Exklusivtitel wie Aces of the Luftwaffe, Mario + Rabbids: Kingdom Battle sowie SteamWorld Dig 2 konnten mich voll und ganz in ihren Bann reißen – die First-Party-Titel wie Zelda, das neue Mario aber auch Arms bleiben natürlich auch unvergessen.


Ja, dieses Jahr 2017 stand vollkommen im Zeichen der Nintendo Switch. Angefangen im Januar, als der japanische Entwickler und Publisher die Konsole/den Handheld vorstellte und gleich zu drei Orten in Deutschland zum Anspielen einlud. Dank Fast RMX, Arms, Splatoon 2 und Mario Kart 8 Deluxe war mein Interesse sehr geweckt und die Tage bis zum weltweiten Release am 3. März hätten nicht langsamer vergehen können. Und als noch die Lieferengpässe bekannt wurden, stieg auch die Sorge nicht gleich am ersten Tag das neue geile Ding selbst in den Händen halten zu können. Doch Amazon Prime Now und besonders seinen fantastischen Mitarbeitern sei Dank wurde mir der sehnliche Wunsch nach brandheißer Technik erfüllt und ich war um einen Handheld/Konsolen-Hybriden reicher, der mir dieses Jahr so unglaublich spannend gestalten konnte.

Handheld-Spiel des Jahres: SteamWorld Dig 2 (Switch) ist perfekt gemacht für spannenden Spielspaß unterwegs
Konsolen-/Computerspiel des Jahres: The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Switch) ist ideal für große Erkundungen daheim
Größte Überraschung: Die Switch! Was sonst?!
Größte Enttäuschung: New Frontier Days als Launchtitel für Nintendo Switch – Aufbaustrategie? Definitiv nicht!
Ereignis des Jahres: Das Nintendo Switch-Launchevent und die gamescom teilen sich diesen Platz!
Freut sich auf: Kirby Star Allies für Nintendo Switch!
Album des Jahres: Spotify, nix spezielles
Film/Serie des Jahres: The LEGO Batman Movie, lustiges Spektakel selbst für junge Erwachsene!
Gute Vorsätze für 2018: Noch mehr Switch! Und vielleicht mal selbst was entwickeln…

Tjark Michael Wewetzer [Alanar]
Handheld-Spiel des Jahres: Danganronpa V3: Killing Harmony (Vita)
Konsolen-/Computerspiel des Jahres: Fire Emblem Warriors (Switch)
Größte Überraschung: Ich oller Smartphoneverweigerer habe jetzt tatsächlich ein (SIM-Karten-loses, also rein spielkonsoliges) Smartphone. Morgen geht die Welt unter.
Größte Enttäuschung: Ich habe verflucht viel schleifen lassen – gerade gen Ende des Jahres…
Ereignis des Jahres: Im Januar das erste Mal Hand an die Switch anlegen können und merken, dass das Ding hält, was es verspricht.
Freut sich auf: Yakuza 6 (PS4)
Album des Jahres: Zählen Videospielsoundtracks? Wenn ja: Der von Fire Emblem Echoes
Film/Serie des Jahres: Recovery of an MMO Junkie
Gute Vorsätze für 2018: Mich selbst weniger runterziehen (klappt bislang eher weniger).

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