Satoru Iwata, seines Zeichens Präsident von Nintendo, hat sich in einem Interview unter anderem zu Sonys Handheldplänen geäußert. Die starken Kursverluste der Nintendo-Aktie nach der Ankündigung der PSP durch Sony sieht Iwata darin begründet, dass viele Analysten es für möglich halten, dass Sony auch auf dem Handheld-Markt aus dem Nichts heraus Marktführer werden und Nintendo ablösen könnte. Selbiges hätten sie auf dem Konsolen-Sektor bereits geschafft. Dennoch stuft Iwata das Risiko einer solchen Entwicklung als gering ein, da man aus den Fehlern gelernt habe und Sony im Handheld-Bereich sehr genau beobachten werde. Sobald weitere Informationen über die PSP bekannt werden, werde man angemessen reagieren. Die Ankündigung der PSP bereits 18 Monate vor dem angepeilten Veröffentlichungstermin gebe genug Zeit für die Ausarbeitung einer angemessenen Antwort auf Sonys Angriff und um über die nächste Gameboy-Generation nachzudenken.