Die E3 neigt sich langsam dem Ende zu, aber selbstverständlich stand noch die große Nintendo Direct-Ausgabe an. Zwar wurden vielerorts Erwartungen mangels Switch Pro-Vorstellung zerstört, doch war letztlich trotzdem einiges Interessantes dabei. Zu den Highlights dürfte wohl das neue Metroid Dread gehören. Hier geht es allerdings keinesfalls um einen „Lückenfüller“ bis zum nicht in der Direct gezeigten Metroid Prime 4, sondern um eine waschechte Fortsetzung der 2D-Saga.
Im direkten Sequel zum GBA-Hit Metroid Fusion startet eine dezent fremdartige Samus erneut ihre Reise in einer noch mysteriöseren Umgebung. Im bisher gezeigten Material sticht vor allem die beklemmende Grundstimmung positiv auf, die in vielen Fans ähnliche Gefühle wie damals das erste 3D-Metroid hervorrufen dürfte. Ein Faktor dürfte der wildgewordene Forschungsrobotor E.M.M.I. sein, der die Kopfgeldjägerin wie das Alien ständig sucht und Jagd. Dafür bekommt sie aber auch ein paar neue Tricks spendiert. Zum gewohnt geschmeidigen Gameplay aus dem 3DS-Remake Samus Returns gesellen sich nämlich allerlei neue Gimmicks und Moves wie das Schlittern.
Das Beste zum Schluss: Fans müssen nur noch den Sommer überstehen, dann kann es am 8. Oktober 2021 auch schon losgehen. Im Anschluss an die Direct wurde auch noch reichlich Gameplay im Treehouse-Livestream gezeigt. Wer sich also ein Bild von der Fortsetzung machen will, sollte dort dringend mal vorbeischauen. Übrigens wird es auch zu diesem Spiel wieder neue amiibos in Form eines Sets geben. Dort enthalten sind Samus in ihrem neuen Anzug, sowie der besagte Roboter. Auch eine Special Edition samt Steelbook, 190-seitigem Artbook und holografischen „Art Cards“ wird im Oktober erhältlich sein.
Video zur Entwicklungsgeschichte von Metroid Dread: