Tatsumi Kimishima, der aktuelle Präsident von Nintendo, offenbarte im Gespräch mit den Kollegen von Nikkei die weiteren Informationen zum Onlinedienst der Switch, die zur Präsentation im Januar noch zurückgehalten wurden.
Nur jährliche Beiträge!
Im besagten Gespräch kündigte der Präsident an, dass der Betrag, der erstmals für einen Nintendo Onlinedienst fällig wird, nur jährlich erbracht wird und sich lediglich zwischen 2.000 Yen und 3.000 Yen befindet. In Euro sind das zwischen 16 und 25 Euro im Jahr. Wie bereits bekannt, wird der Dienst mit einer Smartphone-App verbunden, die unter anderem das Managen von Chats und Lobbies mit Freunden übernimmt. Außerdem erhalten zahlende Kunden jeden Monat einen Nintendo-Klassiker, der nur in diesen Monat kostenlos spielbar ist. Kimishima begründet die Entscheidung damit, dass Nintendo den Onlinedienst stetig verbessern und das Herunterladen von neuen Klassikern unterstützen will.
VR wird vorerst weiter beobachtet
Kimishima kam später auch auf eine mögliche VR-Unterstützung der Switch zu sprechen. Er ist selbst sehr interessiert und fördert solche Untersuchungen, möchte aber zuvor das große Problem lösen, dass die meisten Spieler nicht lange Virtual Reality-Games spielen können. Der Onlinedienst der Switch soll übrigens bis Herbst 2017 kostenlos sein, vermutlich damit die Spieler Anfangsschwierigkeiten besser verschmerzen und Nintendo mehr Zeit für die Entwicklung hat.