Tomodachi Life – Nintendo reagiert auf Kritik

„Alles kann passieren“, behauptete Satoru Shibata von Nintendo of Europe im Zuge der Europa-Ankündigung für Tomodachi Life. Das schließt jedoch einige Dinge nicht ein, darunter gleichgeschlechtliche Beziehungen zwischen den Miis – zum Unmut einiger Spieler. Trotz einer Erklärung dafür, warum die lediglich als Nebeneffekt eines Bugs auftretenden homoesexuellen Paare in der japanischen Version überhaupt zustande kamen, geriet Nintendo seit der Lokalisierungsbestätigung der Lebenssimulation ins Kreuzfeuer.

Die von Spielern initiierten Kampagnen mögen zwar auf Tomodachi Life keine Auswirkungen haben, doch in einer Entschuldigung stellte Nintendo zumindest in Aussicht, zukünftige Teile der Reihe in dieser Hinsicht zu erweitern. Genauer heißt es: „Wir versprechen, dass wir bei einem eventuellen neuen Spiel in der Tomodachi-Reihe das Spielerlebnis von Grund auf neu gestalten werden, damit es die Vielfalt der Spieler besser repräsentieren kann.“

Warum ein Feature wie gleichgeschlechtliche Beziehungen nicht in das für den 6. Juni geplante Spiel eingebaut werden kann, erklärt Nintendo eher knapp. „Leider ist es uns nicht möglich, [Tomodachi Life] in dieser Hinsicht anzupassen. Ein derartiger Eingriff in das Spielsystem ließe sich auch nicht mit einem simplen Patch nach Release erledigen“, kommentiert der amerikanische Firmenzweig.

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