Ende Juni berichteten wir über den damaligen Stand der Index Corporation. So leitete der Multimedia-Konzern, zu dem unter anderem auch die Spieleschmiede Atlus gehört, damals bereits Insolvenz an. Derzeit läuft nun eine Versteigerung der Firmen-Bestandteile – und darum ranken sich selbstredend allerhand Gerüchte.
So sollen sich laut Angaben des Wirtschaftsdienstes Bloomberg etwa 20 Firmen mitbieten. Darunter findet sich zwar nicht Nintendo, dafür allerdings Sega Sammy, der Dachverband des Entwicklers und Publishers Sega. Das zumindest wollen wohlinformierte Kreise wissen, auf deren Informationen sich Bloomberg bezieht. Ein offizielles Statement seitens Sega Sammy gibt es nicht. Auch ist unklar, welche anderen Konzerne sich bei der Auktion beteiligen.
Die Gebote der Versteigerung sollen den selben Quellen zufolge bis zu 20 Milliarden Yen (etwa 152,2 Millionen Euro) hoch sein. Derzeit rechne man damit, dass bis zum Ende des Monats ein Käufer gefunden werden könne. Es bleibt also nach wie vor spannend, bei wem Atlus nach dieser Aktion unterkommt.