Der Release des Nintendo 3DS war seinerzeit mit vielen Problemen verbunden – gerade das recht kleine Spieleangebot brachte doch einige Startschwierigkeiten für Nintendos aktuelle Mobilkonsole mit sich. Nicht erst seit den letzten Nintendo Direct-Ausgaben wissen wir jedoch, dass es nun vorbei ist mit der mauen Auswahl. Nach eigenen Angaben will Nintendo im laufenden Jahr in jedem Monat mindestens ein neues 3DS-Spiel veröffentlichen. Satoru Iwata, Präsident von Nintendo, erwähnte im Rahmen einer kürzlich abgehaltenen Investorenkonferenz, dass auch die Videospielmedien mittlerweile in sehr positiver Weise über den 3DS reden.
Trotz des herausragenden Erfolgs des Handhelds stellte Iwata klar, dass First Party-Titel allein beileibe nicht ausreichen würden. Auch Unterstützung von Third Party-Entwicklern sei dringend notwendig. Nintendos Präsident räumte zwar ein, dass vor allem westliche Entwickler Handhelds nicht wirklich häufig unterstützen, 2013 seien aber dennoch viele 3DS-Spiele von Drittherstellern in Planung. Nintendo wolle zudem mehr Third-Party-Spiele aus Japan auch im Westen veröffentlichen. Vor allem das RPG Bravely Default: Flying Fairy, dessen Europa-Release erst kürzlich bekanntgegeben wurde, ist ein Beispiel für die aktuelle Unternehmenspolitik von Nintendo.
Des Weiteren sagte Iwata, dass es noch einige 3DS-Titel von Drittherstellern gäbe, die bisher noch nicht angekündigt wurden:
„Für dieses Jahr wurde der Release von verschiedenen Schlüsselspielen bereits angekündigt, und ich habe auch gehört, dass es noch mehr bisher unangekündigte Titel geben wird. […] Ich habe gehört, dass die Third Parties planen, weitere Spiele zu veröffentlichen, die sie bisher nicht angekündigt haben.“
Nintendo selbst gewährleiste damit, den 3DS im Westen stärker zu verbreiten. Die Verkaufszahlen im Westen sind trotz des Erfolgs im Vergleich mit Japan noch immer ausbaufähig – eine Stärkung des 3DS in westlichen Gefilden soll in diesem Sinne eine zentrale Maßnahme für Nintendos geplante Einnahmen in Höhe von einer Milliarde US Dollar für das kommende Finanzjahr sein.