Finale Version von Paper Mario: Sticker Star hätte umfangreicher ausfallen sollen

Wer vom bisherigen 3DS-Spielelineup enttäuscht war, wurde spätestens zum Jahresende ein wenig versöhnlicher gestimmt, denn Nintendo konnte mit Paper Mario: Sticker Star noch einmal groß auftrumpfen. Auch wenn solche Superlative vielleicht ein wenig übertrieben sind, da der Titel ja durchaus seine Macken hat – ein Highlight durften die Fans des kleinen Klempners schon in den Händen halten.

Der Umfang jedenfalls war eine der großen Stärken des neuen Mario-Abenteuers, sodass viele Stunden Spielspaß gewährleistet waren. Der Produzent des Spiels, Kensuke Tanabe, äußerte sich nun dem Official Nintendo Magazine gegenüber dahingehend, dass der Umfang des Games eigentlich noch üppiger ausfallen sollte.

An Kreativität scheint es dem Team rund um das Spiel jedenfalls nicht zu mangeln: Die Mitarbeiter hätten sich laut Tanabe viele großartige Ideen einfallen lassen. Für Bowsers Burg waren demnach mehrere verschiedene Minigames geplant. Die liebe Zeit allerdings hat den Entwicklern einen Strich durch die Rechnung gemacht – der Plan wurde aus Zeitgründen aus dem Konzept gestrichen.

Hier die Originalaussage des Produzenten:

In Bowsers Burg planten wir, den Spieler eine bestimmte Anzahl verschiedener Minispiele lösen zu lassen, während er die Burg passiert. Unglücklicherweise mussten wir dies streichen, weil wir keine Zeit hatten. Ich bin sicher, dass diese Minispiele sehr verrückt und lustig geworden wären, demnach war es eine Schande.

Zugleich erwähnte Kensuke Tanabe im Interview, dass dem Spiel eine gewisse Einzigartigkeit anhaften sollte, weshalb die Entwickler viel Aufwand betreiben mussten. Damit sei auch die verspätete Veröffentlichung und der eben erwähnte geringere Umfang zu erklären.

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