Nintendo über den GBA

In einer Rede auf einer Konferenz in New York hat Nintendos Vice-Presindet Peter MacDougall kürzlich über die aktuelle Positions Nintendos im Konsolen-Markt reflektiert und die zukünftige Marketing-Strategie vorgestellt. Haupt-Aspekte der Rede war die Marketing-Strategie zum kommenden Blockbuster Metroid Prime und die Erklärung, Online-Gaming sei aus wirtschaftlicher Sicht eher uninteressant. Was MacDougall allerdings über den GBA zu sagen hatte, erscheint doch stellenweise etwas merksam:

Hier die wichtigsten Passagen über den GBA sinngemäß übersetzt:

„[…] Wenn man nun sagt, dass die über 18-jährigen einen deutlich höheren Anteil an Konsolen-Spielern ausmachen, ist es nur logisch zu fragen: Was ist mit den Kids passiert ? Ist das, was wir bieten, zu gewalttätig, zu komplex oder zu intensiv für einen Zehnjährigen ? Die Antwort ist nein […] denn es gibt einen weitaus bedeutenderen Grund, der die kleine Anzahl an jüngeren Konsolen-Spielern erklärt. Er heißt Gameboy Advance. [..] 1992, als der Gameboy den Höhepunkt des Bekanntheitsgrades erreicht hatte, waren 29% der Gameboy-Spieler unter 12 Jahren. Beim GBA ist diese Anzahl sprunghaft auf über 40% angestiegen. Junge Gamer, die von den Kosten und der Fokussierung auf Titeln für altere Spieler der neuen Konsolen abgeschreckt sind, kaufen anstelle den Gameboy Advance.“

[Im Folgenden spricht MacDougall über die große Anzahl von Portierungen alter Spiele bzw. Spiele-Serien auf den GBA und erklärt dies folgendermaßen:]

„Jüngere Spieler entdecken diese ganzen Spiele zum ersten Mal und sie sind brandneu für sie. Das einfache Spielprinzip und die bekannten Charaktere sind für die ganzen Unter-Zehnjährigen heute noch so interessant, wie sie es vor 10 Jahren waren. Nun sind sie einfach auf einem anderen System erhältlich. Also haben wir nicht die Absicht, diese Vorgehensweise zu ändern.“

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