Japanische Zeitschrift stellt Super Mario an den Pranger

Diese News wird Prinzessin Peach wohl gar nicht gerne lesen.

Man kann nun entweder darüber schmunzeln, oder einen fragwürdigen, skeptischen Gesichtsausdruck auflegen. Die Japanische Zeitschrift Sankei News gibt dem charmanten Italiener Mario die Schuld an dem schlechten Start des 3DS und die dadurch entstandenen hohen Verluste für Nintendo.

„Der Mario-Fluch hinderte Nintendo daran, in einen neuen Markt einzusteigen und somit schon früher DLC-Angebote und komplett neue Ideen von unabhängigen Entwicklern zu präsentieren.“

„Der Videospielmarkt entwickelt sich weiter. Nintendo dafür scheint unfähig zu sein, Spiele zu entwickeln, die über das Super-Mario-Franchise hinaus gehen.“

Harte Kritik. War es doch jener Mario, der Nintendo aus der Krise befreite. Sowohl Super Mario 3D Land als auch Mario Kart 7 sind bereits Millionen-Seller.

Natürlich muss man der scharfen Kritik auch ein wenig objektiv gegenübertreten. Nintendo hat sich Zeit gelassen um, in neue Gefilde einzusteigen. So wird erst mit dem kommendem Fire Emblem: Kakusei auch der erste DLC bei einem Nintendo-Vollpreisspiel erscheinen. Jedoch hält die Firma an alten Werten fest. Das schätzte man immer an dem Kult-Unternehmen.

Mittlerweile hat Nintendo längst eingeräumt, Fehler bei dem Launch des 3DS gemacht zu haben. Man will fortan mehr mit der Zeit gehen, verspricht Nintendo-Präsident Satoru Iwata. So darf man besonders gespannt auf das kommende Projekt von Altmeister Shigeru Miyamoto sein. Dieser wird wohl pünktlich zur E3 ein neues Franchise präsentieren, welches er zusammen mit einem Team von motivierten, jungen Entwicklern entworfen hat. Auch die Retro Studios werden in kommenden Projekten mehr involviert sein zur Freude vieler Fans der Entwickler die bisher stets hohe Qualität abgeliefert haben.

Den armen Mario so dermaßen an den Pranger zu stellen bei Sankei News kommt dabei jedoch eher einem schlecht recherchierten Artikel aus der Bild gleich.

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