
Dienstag: Einlassprobleme, schöne Cosplayerinnen und die Ruhe vor dem Sturm
Mittwoch: Immernoch Probleme, aber auch sehr, sehr viel Spaß!
Donnerstag:Indies, Horror und der alltägliche Wahnsinn
Das Messefazit der Redaktion
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Montag, 21.08.17
Von Verspätungen und anderen Abwegigkeiten
Denis Wewetzer [PlanetVita]
Zwar hat mich inzwischen das richtige Arbeitsleben voll im Griff, wenn es zu dieser einen Zeit im Jahr kommt, nehme ich mir aber nur zu gerne auch mal Urlaub dafür: Die gamescom steht wieder an und ich könnte nicht froher darüber sein, mal wieder nach Köln zu pilgern (das mir inzwischen erschreckend vertraut geworden ist) um meinen Spaß an den Spielen von Morgen zu haben. Natürlich hoffe ich auch wieder auf das ein oder andere Goodie, schließlich habe ich hier einen Ruf zu verlieren.

Falls jemand eine Erinnerungsstütze meiner Ausbeute aus dem letzten Jahr braucht
Der Anfang meiner Pilgerreise stellte sich dabei allerdings bereits als etwas schwieriger heraus, als ich es mir erhofft habe. Wobei „schwieriger“ vielleicht nicht das richtige Wort ist, „langwieriger“ dafür umso mehr. Im Gegensatz zu den letzten Jahren, in denen ich eigentlich noch recht viel Glück hatte, kam der Ruf der Deutschen Bahn in vollen Zügen (HA! Versteht ihr) auf mich zu. Satte 55 Minuten Verspätung hatte mein Zug. Und das Ding fährt stündlich. I.e: Als mein Zug angekommen ist, stand der Folgezug eigentlich schon in den Startlöchern. Bin ich froh, dieses Mal ein wenig flexibler gewesen zu sein, um dann doch noch auf Umwegen mehr oder weniger pünktlich in Kökn anzukommen, wo mich auch schon Lisa erwartet hat.
Zusammen ging es dann wieder direkt in die Innenstadt, wo wir den nächsten Streiter in Empfang nehmen wollten: Nicola. Trotz allem negativen Denken und hin und her Geschicke, haben wir ihn recht leicht ausfindig machen können (und glaubt mir wenn ich sage, dass wir in den letzten Jahren schon ein paar kleine Schnitzeljagden diesbezüglich hatten). Zusammen ging es dann zur Uni von Lisa, da wir uns mehr oder weniger bereit erklärt haben, bei ihrer Studie auszuhelfen. Worum es dabei geht? Davon will ich nun nicht zu viel verraten. So viel sei aber gesagt: Es hatte was mit Monstern zu tun.

Mit diesen hier hat es aber vermutlich eher weniger zu tun gehabt
Im Anschluss ging es aber zu unserer verdienten Belohnung nach dem langen Tag: Ein Essen bei Hans im Glück, einem Burger-Laden, den wir bereits kennen und eigentlich fast jedes Jahr mal wieder aufsuchen. Wie immer waren die Burger richtig gut und auch die Pommes (im Vergleich zu denen, die sich Nicola kurz zuvor an einem kleinen Stand geholt hat) waren echt gut. Und da ich mich momentan an nicht alkoholischen Cocktails versuche, habe ich mir auch davon mal einen gegönnt. Der war mir dann allerdings doch etwas zu süß – kann halt nicht jeder so mein Geschmack sein.
Damit klang der Tag allerdings auch schon aus. Da wir uns die Woche über noch selber versorgen müssen, bin ich mit Lisa zusammen einkaufen gegangen – hierbei ist uns allerdings nichts sonderlich spektakuläres passiert. Bleibt mir also nichts weiter zu sagen, als dass ich allen schöne Messetage wünsche und man sieht sich in den heiligen Hallen der Videospiele!
Sieht wieder einen guten Woche entgegen: Denis Wewetzer [Azure] für PlanetVita.de
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Bitte recht freundlich! Foto des Tages

Ernsthaft, 55 Minuten?!
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Aufgeschnappt: Zitat des Tages
„Wo muss ich hier für die Waschmaschine unterschreiben?“
Nicola, nachdem er sich die Einverständniserklärung für die Studie nur so halb durchgelesen hat.
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Dienstag, 22.08.17
Einlassprobleme, schöne Cosplayerinnen und die Ruhe vor dem Sturm
Sebastian Mauch [PlanetSwitch]
Ein neues Jahr, eine neue Gamescom! Letztes Jahr war super und auch dieses Mal reiste ich voller Vorfreude nach Köln. Allerdings gab es – zumindest für meine Wenigkeit – ein paar Veränderungen. Statt mit den Öffis ging es per Mietwagen nach Köln. Auch war ich dieses Jahr nicht allein unterwegs, denn unser Neuzugang, der gute John aus meiner Umgebung hilft dieses Jahr als Fotograf ein wenig mit. Mit seiner Nikon im Schlepptau wird es also noch eine tolle und vor allem umfangreiche Fotogalerie für euch geben. Allein heute sind schon über 300 mitunter atemberaubende Bilder entstanden.
Doch kommen wir nun zum eigentlichen Rückblick des Fachbesuchertages. Sonst trafen sich meine Kollegen Lisa, Denis, Nicola, Alex und ich immer am Südeingang, der direkt am Bahnhof liegt. Aufgrund des grausamen Kölner Verkehrs kamen wir aber etwas später an der Messe an und mussten den Wagen im Parkdeck am Osteingang abstellen. Nun könnte man natürlich meinen, dass wir einfach hätten rüberlaufen können. Aber nichts da! John musste nämlich noch akkreditiert werden, was sich aufgrund nicht besetzter Kassen am Osteingang schwierig darstellte. Nach langem Quengeln diverser Kunden führte uns schließlich der Sicherheitschef an die richtigen Kassen. Doch am Akkreditierungscounter angekommen verwies man uns allerdings an den Nordeingang, da nur dort Onlinemedien akkreditiert werden konnten. Also liefen wir einmal ans andere Ende wo uns auch nicht wirklich die Probleme ausgingen. Doch das erspare ich euch mal lieber, denn was zählt ist auf’m Platz!.


Noch ist es relativ leer. Außerdem gab es eine kleine Stärkung in Form eines Defence-Buffs!
Endlich in den heiligen Hallen angekommen war es auch schon Zeit für das erste Interview. Wir trafen uns in der Business Area für euch mit Phil Gaskell, dem Creative Director von Chess Ultra für die Switch. Der zeigte uns eine unglaublich ausgeklügelte Schachsimulation, worüber wir später noch gesondert berichten. Danach ging es dann erstmal auf private Erkundung, doch so wirklich viel konnte ich nicht mitnehmen. Das lag zum Teil auch daran, dass gefühlt Jahr für Jahr mehr Fachbesucher am Pressetag anwesend sind.
Am frühen Nachmittag besuchten wir zu viert den Business-Stand von Nintendo. Wie immer wurde man dort freundlich empfangen und wie ein König behandelt. Natürlich gab es auch wieder eine leckere Verköstigung. Zu spielen gab es natürlich auch allerlei. Unter anderem Skyrim (!), und Super Mario Odyssey für die Switch, sowie Metroid: Samus Returns und das nächste Story of Seasons für den 3DS. Hand-Ons und Gameplay erwarten euch natürlich noch in den nächsten Tagen. Abends ist es nämlich immer schwer noch einen halbwegs lesbaren Text zustande zu bringen, nachdem man den ganzen Tag auf Achse war – verzeiht daher bitte den einen oder anderen Fehler…
Zu guter Letzt ging es noch zu Astragon, wo der Community Manager von Giants Software uns bei einem netten Plausch alles Mögliche über den kommenden Landwirtschaft Simulator 18 für 3DS und die Nintendo Switch Edition erzählte. Genug Eindrücke für einen Tag würde ich mal sagen. Ich hoffe euch hat mein heutiger Rückblick gefallen. Für John und mich heißt es jetzt nur noch: ab ins Sushi-Restaurant und dann in die Koje! Im Anschluss an meinen Part hat sich übrigens auch unser Fotograf John mal an einem kleinen Text versucht. Ich bin nun jedenfalls draußen!
Viel zu erledigen du noch hast: Sebastian Mauch [Paneka] für PlanetSwitch.de
John Seeger [PlanetSwitch]
Meine Name ist John Seeger, und das war mein erstes mal bei der Gamescom. Man kann dieses Event nur als Abenteuer für jeden der Nerd-Kultur beschreiben. Bis auf anfängliche, kleine, organisatorische Probleme war der Tag voller spannender und überraschender Momente.
Wer nach der Tour durch das gesamte Messegelände noch nicht genug hat, wird es vielleicht freuen den ein oder anderen bekannten Internet-Star zu Gesicht zu bekommen. Neben Sarazar und den Jungs von Rocket Beans wird sich am Samstag auch Erik Range alias Gronkh dazugesellen und machen dieses ohnehin schon unglaubliche Event zu einem echten Highlight. So geht ein aufregender und mit freundlichen Menschen gefüllter Tag zu Ende und ich darf mich schon auf morgen freuen.
Kann sich vor lauter toller Fotomotive nicht retten: John Seeger [P0RTM4N] für PlanetSwitch.de
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Bitte recht freundlich! Foto des Tages

Auch Kölner haben ein Recht auf Werbung 😀
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Aufgeschnappt: Zitat des Tages
„Guck mal da, Super Miriam!“
John, als eine junge Dame mit Mario-Cosplay vorbeilief.
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Mittwoch, 23.08.17
Immernoch Probleme, aber auch sehr, sehr viel Spaß!
Nicola Hahn [PlanetSwitch]
Was für ein Tag! Natürlich, es ist die gamescom, kein Tag ist wie der andere, aber lasst mich erzählen, was ich heute alles so erlebt habe: Alles beginnt damit, dass der Wecker klingelt. Hektisch versuche ich die Rechenaufgaben zu lösen, damit der Wecker sich ausschaltet bevor das ganze Hotel wach ist. Als das Handy endlich verstummt, bemerke ich gleich das erste Problem: Ungeheure Kopfschmerzen! Glücklicherweise habe ich immer eine entsprechende Tablette griffbereit, doch die erste Stunde möchte sich nicht so recht Besserung einstellen. Eine kühle Dusche später wird es dann einigermaßen besser und dann wird es auch gleich Zeit den Weg zur Messe anzutreten.
Vor der Messe angekommen warten schon einige Privatbesucher auf die Öffnung um 10 Uhr, für meine Kollegen und mich gibt es aber die Möglichkeit schon früher um 9 die Messe zu betreten. Blöderweise ist das der Security bei den Taschenkontrollen nicht geläufig und zweimal werde ich zu den Privatbesuchern geschickt. Beim dritten Anlauf funktioniert es dann und ich kann Lisa und Denis treffen, die schon lange hinter der Kontrolle warten. Schon stehen wir in der Schlange zum eigentlichen Eingang und dort geschieht auch schon der nächste Zwischenfall: Das Presseticket, das normalerweise bis zum Ende der Messe gilt, war nur für den gestrigen Tag ausgestellt. Also zurück durch die Menge zum Akkreditierungsstand, bei dem ich gestern das Ticket bekommen habe. Ende der Geschichte: Ein Fehler hat sich im System eingeschlichen und hat die falsche Dauer gewählt. Glücklicherweise hat sich das dann schnell aufgeklärt und es geht endlich in die heiligen Hallen!
Da meine Bucketlist für gamescom-Titel, die ich unbedingt spielen will, schon nach drei Titeln endet, habe ich bei A begonnen: Die Age of Empires: Definitive Edition! Dieser Titel ist ein Remake des ersten Age of Empires und versteckte sich auf dem Microsoft-Stand. Nach einer Runde im Modus Weltwunder ging es auch gleich zum ersten Termin: Team17 mit The Escapists 2 sowie Yoku’s Island Express, wozu auch demnächst die Gameplay-Videos erscheinen werden. Anschließend ging es an die Arbeit im Pressezentrum, fern ab von den Massen, die jetzt durch die Hallen treiben. Doch einmal musste ich mich dann doch noch ins Getümmel stürzen: Der letzte Termin der Messe schickte mich an das andere Ende des Messegeländes, zum Business-Stand von Nintendo und zum CEO von Image & Form, Brjann Sigurgeirsson, der mir das neuestes Meisterwerk des schwedischen Entwicklerstudios präsentierte: SteamWorld Dig 2. Allzuviel möchte ich darüber gar nicht schreiben, ein entsprechendes Video ist bereits in der Mache!
Am Ende des Tages schaute auch noch Kollege Olli von den RocketBeans zu einem Plausch vorbei und so ging auch der erste Messetag langsam vorüber mitsamt aller High- und Lowlights. Freut euch auf zahlreiche Videos und Artikel, jetzt und die kommenden Tage!
Freut sich schon ein wenig auf die Heimfahrt: Nicola Hahn [501.legion] für PlanetSwitch.de

Hier stand gestern noch die Bundeskanzlerin und schaute anderen Menschen beim Traktorfahren zu
John Seeger [PlanetSwitch]
Und weiter geht es mit Spiel, Spaß und Spannung. Heute ein wenig voller als gestern, aber wie heißt es so schön? Je mehr desto besser! Gerade für mich als Fotograf der Truppe gibt es heute noch viel mehr Motive. Zu Rittersporn aus der The Witcher-Reihe hat sich heute auch noch Ciri gesellt und somit meine Witcher 3-Cosplay-Sammlung fast vervollständigt. Aber fangen wir klein an: Als erstes waren wir bei Team17 um ein Interview zu führen, aber leider ist dieses nur sehr kurz ausgefallen, beziehungsweise kam gar nicht zustande da kein Game Designer vor Ort war. Yoku´s Island Express war für mich, der in seiner Freizeit gern am Automaten Pinball spielt, das Highlight. Es verbindet den Spaß von Pinball mit einem Side-Scrolling-Adventure und durch die farbenfrohe Optik und die fröhliche musikalische Untermalung wird es zu einem echten Gute-Laune-Spiel.
Dann zog es mich als Weltraum-Fan zu Star Citizen. Das Spiel macht zuerst einen überlegenen Eindruck durch die realistische Spielmechanik, dadurch dass die Waffen in Echtzeit gezogen werden und der Charakter zum Rennen erst langsam anlaufen muss. Auch das Einsteigen in ein Raumschiff fühlt sich an als ob man wirklich einen Menschen im Raumanzug kontrollieren würde. Leider ist das Spiel noch lange nicht bugfrei und nach nur fünf Minuten gab es die ersten Probleme und ich musste mich schweren Herzens von den Jungs von Cloud Imperium Games verabschieden. Im Außenbereich gab es dann eine unglaubliche Show von Redbull, wo viele bekannte Stars der BMX- und Trials-Szene die physikalischen Gesetze und deren fahrbare Untersätze an ihre Grenzen gebracht haben. Wie der Zufall es so will, läuft mir auch noch Satoru Shibata – der momentane Chef von Nintendo Europe – vor die Linse und schenkt mir sein Lächeln. Weiterhin freue ich mich darauf euch noch mehr atemberaubende Fotos von der Gamescom 2017 zu liefern. Liebe Grüße aus Köln!
Da der Tag für unseren Messeneuling so viele Eindrücke bereithielt, gibt es hier nun sogar noch eine Zugabe unseres Fotografen John:
Und so schlängle ich mich weiterhin durch die Massen und versuche bis morgen für euch die bestmöglichen Schnappschüsse von Cosplayern und den interessantesten Orten zu erhaschen. Besonders fündig wurde ich dabei in der Halle für die Fanartikel. Dort gibt es für jeden etwas und für mich ausreichend Motive an denen ihr euch zu späterer Zeit noch erfreuen dürft. Nach dem ich mich mit Merchandise eingedeckt hatte, ging es weiter zur Halle 10 wo sämtliche neuen Indie-Games in der Indie Arena Booth ihr Zuhause fanden. Besonders ins Auge stach mir Nine Parchments, welches Magickas Nachfolger im Geiste zu sein scheint, was einem Fan wie mir sehr gelegen kommt, da Magickas Online-Server bereits seit langer Zeit abgeschaltet sind. Besonders überrascht war ich als ich gestern Angela Merkel zu Gesicht bekam und heute nun hören musste wie sie sich über Minecrafts Grafik negativ geäußert haben soll und wohl lieber den Farming Simulator bevorzuge. Wer hätte das gedacht?
Nun haben wir es halb sieben abends und die Messe scheint sich langsam zu beruhigen und sich für heute dem Ende zuzuneigen. Zuletzt möchte ich noch etwas zu Chess Ultra von Ripstone sagen, über das mein Kollege Sebastian Mauch in Kürze ein Hands-On veröffentlicht. Zuerst fragte ich mich, warum wir uns auf der Gamescom ein Schachspiel anschauen, aber als uns erklärt wurde dass es auch eine VR-Version geben wird in der der NPC-Gegner vom Grim Reaper verkörpert wird, habe ich flugs meine Meinung geändert. Der Grim Reaper macht so ein ruhiges nachdenkenkliches Spiel zur einem optischen Spektakel mit echtem Fantasy-Feeling. Die Umgebung in der man sich befindet ist eine dunkle Vulkanlandschaft und je mehr man dem Grim Reaper im Spiel zusetzt, desto wütender wird er. Er fängt an auf den Tisch zu schlagen und zu schreien, aber was passiert wenn man ihn besiegt? Ich für meinen Teil bin gespannt darauf das herauszufinden, obwohl ich seit Jahren kein Schach mehr gespielt habe. So geht auch ein weiterer Tag auf der lebhaften und wunderschönen Gamescom 2017 zuende und ich freue mich darauf was mich morgen erwartet.
Ist der Schreibwut verfallen: John Seeger [P0RTM4N] für PlanetSwitch.de
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Bitte recht freundlich! Foto des Tages

Kostenloser Kaffee? Das lassen sich die müden Journalisten nicht zweimal sagen!
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Aufgeschnappt: Zitat des Tages
„Bringst du mir einen Crêpe mit?“ – „Mit was?“ – „Nazipan bitte“
Ein Chatverlauf in der Redaktions-WhatsApp Gruppe
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Donnerstag, 24.08.17
Indies, Horror und der alltägliche Wahnsinn
Lisa Spitzer [PlanetVita]
Am heutigen Donnerstag der gamescom-Woche habe ich noch einmal alles rausgeholt, was ging, denn für mich war heute der letzte Messetag (die Bachelor-Arbeit ruft …). Ich hatte heute einiges vor. So machte ich mich direkt nach dem Einlass auf den Weg zum Sony-Stand, um mich für PSVR anzustellen. Zwar war ich gestern schon dort und hatte ziemliches Glück, dass ich Skyrim ausprobieren konnte (was ziemlich spaßig war, aber leider in der Mitte der Demo abgestürzt ist), aber wollte ich gerne auch noch The Inpatient ausprobieren. Während ich wartete, musste ich tatsächlich ziemlich bangen, denn man konnte sich den Titel, den man anspielen würde, nicht selbst aussuchen, sondern wurde zugewiesen. Dabei hatte ich erneut richtig Glück, denn gerade als ich abgeholt werden sollte (zu welchem Spiel, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall ein anderes als The Inpatient), fragte ich nach, ob ich nicht doch dieses ausprobieren könnte. Just in diesem Moment erschien eine Frau am Eingang des Sony-Trucks und erwiderte mir, dass sie genau dafür jemanden holen wollte, sodass ich einfach mit ihr mitgehen konnte. Und wow – es hat sich so gelohnt!

Bei The Inpatient handelt es sich ja um das Prequel zu Until Dawn, ein Titel, den ich eh sehr feiere. In der Demo schlüpfte ich in die Rolle eines Patienten in einem Krankenhaus (Psychiatrie?), der zuerst bezüglich seiner Erinnerungen befragt und dann durch das Gebäude gebracht wurde. Später nahm das Spiel horrorartige Züge an, und es war echt unheimlich (bei einem Jump-Scare bin ich ziemlich zusammengezuckt, das sah von außen bestimmt witzig aus). Die Grafik war ziemlich gut und die Steuerung hat mir persönlich viel besser gefallen, als beispielsweise die von Skyrim. Dort konnte man sich nämlich nur immer ein Stück weiter nach vorne „teleportieren“, während man bei The Inpatient mit den Motion Controllern per Tastendruck vorwärtsgehen und sich durch Bewegung der Controller in die eine oder andere Richtung wenden konnte. Auf jeden Fall war dieses Spiel eins meiner absoluten Messe-Highlights!
Nach diesem Erlebnis machte ich mich mit ausgezeichneter Laune auf den Weg zu Mittelerde: Mordors Schatten. Da die Schlange aber (erwartungsgemäß) äußerst lang war, gab ich diesen Plan schnell auf, und machte mich stattdessen auf ins Pressezentrum, um weiter an meinen Previews zu arbeiten. Nachdem diese soweit erledigt waren und ich noch eine Pause gemacht hatte, ging es dann endlich zu dem Ort, den ich für das Ende meiner Messezeit aufgehoben hatte. Der Ort, der eigentlich jedes Jahr aufs Neue zu meinen Lieblingsorten der ganzen Messe zählt: Die Indie Arena Booth. Und wieder wurde ich nicht enttäuscht. So spielte ich beispielsweise Stifled an, ein VR-Horrorspiel, in dem man sich durch Schallwellen orientieren kann. So bewegt man sich durch eine größtenteils stockfinstere Umgebung fort und sendet Schallwellen aus, um die Umrisse der Umgebung sichtbar zu machen. Das konnte man tatsächlich, indem man in das Mikrofon sprach. Da mir das ständige „Hallo? Hallo!“ aber zu peinlich war, fand ich es ganz angenehm, dass man auch über Tastendruck diese Schallwellen aussenden konnte.

Ein anderes Spiel, welches ich nicht selbst gespielt, aber sehr gerne angeschaut habe, war Keyboard Sports – Saving QWERTY. Dieses Spiel dreht sich rund um die Tastatur und beinhaltete neben diversen Wortwitzen („give me some T“ – daraufhin musste man die T-Taste drücken) eine ausgefallene Steuerung, in der auf dem Bildschirm beispielsweise eine Landschaft mit schemenhaft dahinterliegender Tastatur angezeigt wird und man zum Fortbewegen die Tasten drücken muss, auf die die Spielfigur sich dann bewegen soll. Auch sehr gut, aber etwas komplexer, war zudem Moon of Madness. Bei diesem handelt es sich um ein Horror-Game (ja, ich mag Horror-Games ziemlich gern, wie man vielleicht merkt), welches auf dem Mars spielt. In der Demo erlitt mein Fahrzeug, mit welchem ich mich auf dem Mars umherbewegte, einige Komplikationen, woraufhin ich aussteigen und nach einer Energiequelle suchen musste. Schließlich gelangte ich in eine Höhle, in der allerlei Horror-Geschütze aufgefahren wurden. Letztlich wurde aber aller Grusel und alle Verstörtheit nur von einem Spiel übertroffen – The Inner Friend. In diesem gelangt man in die Gedanken anderer und stellt sich deren Ängsten und Albträumen. In der Demo bewegte ich mich so beispielsweise durch eine Art düsteres Lager und musste Spiegel zerschlagen, durch die ich dann den Weg fortsetzen konnte. Ich wurde von einem schaurigen Monster angegriffen, welches aussah wie ein sehr runzliger alter, nackter Mensch, aber ohne Kopf oder Gesicht, sondern mit einer Anordnung von Kugeln anstelle des Kopfes (falls jemand das gespielt hat und weiß, was genau diese Anordnung darstellen soll, sagt mir gern Bescheid). Auf jeden Fall war es richtig skurril und beängstigend – auf jeden Fall das gruseligste, was ich auf der gamescom angespielt habe.

Danach war ich erst einmal geschafft. Ich machte mich auf den Weg nach oben in die Halle 10.2, wo ich mir mit meinem Kollegen Denis einen Crêpe gönnte. Ich hatte zwar überlegt, danach noch in die Merch-Halle zu gehen, aber als wir davor standen und der Menschenmenge entgegenblickten, wurde mir klar, dass ich das doch gar nicht so dringend wollte. Also packte ich meine Sachen, verabschiedete mich von der Messe und machte mich auf den Weg nach Hause, um dort an meiner Bachelor-Arbeit weiterzuarbeiten. Und schon war die gamescom somit für mich vorbei. Es waren anstrengende drei Tage, in denen ich aber auch viel Spaß hatte und viel erlebt habe. Meine Highlights waren auf jeden Fall der Pressetermin bei Nintendo (bei dem man wirklich wie ein König behandelt wurde), The Inpatient und die Indie Arena Booth!
Ist ziemlich zufrieden mit der diesjährigen gamescom: Lisa Spitzer [mrscookie13] für PortableGaming.de
John Seeger [PlanetSwitch]
Ein weiterer spannender und leider mein letzter Tag bei der Gamescom 2017. Als erstes begab ich mich heute Morgen zu Destiny 2, wobei sich hier die Wartezeit, im Gegensatz zu Monster Hunter World, in Grenzen hielt. Leider war ich so schnell ich drin war auch wieder raus und habe nur wenige Eindrücke sammeln können. Soweit kann ich aber sagen, dass auf den ersten Blick vieles beim Alten geblieben ist – gerade was Waffenaufteilung und Klassenfähigkeiten angeht. Aber immerhin gab’s ein T-Shirt und einen Energiedrink als persönlichen Buff für mein weiteres Abenteuer. Viele Cosplayer und Stände weiter fand ich mich in Halle 8 bei einem Piraten-Konzert wieder, die mit ihren fröhlichen Liedern der Marke „Yohooo, und ne Buddel voll Rum!“ eine wahnsinns Stimmung verbreitet haben. Ähnlich euphorische Massen waren bei World of Tanks zu beobachten, wo der Moderator Merchandise in die Menge schmiss, wie ich Sonntags Enten mit Brot bewerfe.
Und auch heute gab es meinerseits wieder viel fürs Auge. Diese Tage auf der gamescom waren für mich das schönste Erlebnis seit Jahren und ich freue mich darauf, nächstes Jahr vielleicht wieder dabei zu sein. Ich möchte mich nochmal herzlichst bei Allen auf der gamescom für dieses Erlebnis danken. Besonderer Dank gilt Sebastian Mauch, der es mir überhaupt erst ermöglicht hat herzukommen. Auch wenn es für mich der letzte Tag ist, muss es für euch noch nicht vorbei sein und ich wünsch euch viel Spaß, den Ihr hier garantiert haben werdet.
Mit freundlichen Grüßen aus Köln – John Seeger [P0RTM4N] für PortableGaming.de
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Bitte recht freundlich! Foto des Tages

Die Dr. Pepper Kampagne hat deutliche Spuren beim Stand von FFXIV hinterlassen.
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Aufgeschnappt: Zitat des Tages
„Keys for everyone!“
Ein Entwickler des Spiels Keyboard Sports, der Tastatur-Tasten an Passanten verteilt hat.##neue_seite##
Das Messefazit der Redaktion
Die gamescom 2017 hat bereits seit knapp zwei Wochen ihre Pforten geschlossen und wie das nunmal so ist, hat uns das normale Leben leider etwas schneller eingeholt, als es uns lieb war. Als solches mussten wir leider etwas Geduld aufweisen, bevor wir endlich unsere Fazits zusammenfassen konnten. Aber was länge währt wird endlich gut, ohne weitere Umwege wollen wir euch nun die Fazits der einzelnen Messegänger präsentieren!
Denis Wewetzer [Azure]
…nahm alle Höhen und Tiefen des Messerummels mit.
Da schwindet sie dahin – die gamescom des Jahres 2017. Und es war… eine Messe, so viel ist schonmal klar. Nachdem ich mir bereits vorher nicht ganz so sicher war, wie gut es dieses Jahr so werden wird, kann ich im Nachhinein schonmal eines vorwegnehmen: Es wurde wieder um einiges ernüchternder. Das wundert mich allerdings wenig, da mir die gamescom im letzten Jahr wirklich sehr gut gefallen hat. Vielleicht eigne ich mich eher für entspannte Messen. Aber machen wir das Beste daraus und sehen uns mal an, was ich dieses Mal so erlebt habe!

Zum ersten Mal habe auch ich mich mehr im Zeichen der Nintendo Switch gesehen und habe damit natürlich auch ein wenig mehr Zeit bei Nintendo verbracht. Wobei das nicht komplett stimmt, tatsächlich habe ich nur recht wenige Titel für die Switch angezockt. Mein klarer Favourit war hierbei allerdings Flipping Death, das von den Machern von Stick it to the Man entwickelte Adventure. Der Humor ist, meiner Meinung nach, einfach fantastisch und die Rätsel geben einem viele, subtile Hinweise, damit man eigentlich immer eine Möglichkeit herauszufinden, was genau man tun soll. Aber wesentlich witziger wird es, wenn man sich Abseits dieser Hauptaufgaben rumtreibt und einfach nur mal die Gedanken der Leute liest oder aber mit den jeweiligen Werkzeug seiner Wahl Schabernack treibt. Wer wollte denn noch schon immer mal einen Hund lecken oder einen Polizisten mit einem Lutscher davonjagen? Wer das machen möchte, ist bei Flipping Death genau richtig. Zu schade, dass der Titel erst irgendwann im nächsten Jahr veröffentlicht werden soll.

Nachdem ich selbst angefangen habe, FFXIV zu spielen, ist für mich kein Jahr mehr vollständig ohne dass ich versuchen würde, dort ein paar Preise abzustauben. Leider hat sich das dieses Jahr um einiges schwieriger dargestellt, als ich es mir erhofft hatte. So wurden keine speziellen Kämpfe für die Messe vorbereitet, sondern schlichtweg Kämpfe aus der Story herausgezogen, die man sodann als 8-Mann Gruppe bewältigen musste. Für mich selbst natürlich kein Problem, allerdings sind diese Kämpfe stark darauf ausgelegt, dass tatsächlich jeder in der Gruppe weiß, wie man das Spiel zu spielen hat. Mit dieser Tatsache zusammen war es mir bei sechs Versuchen leider nur möglich, ein einziges Shirt abzugreifen. Ähnlich erging es mir leider bei dem Roulette, das dieses Jahr mit ganz schicken Schlüsselanhängern aufwartete. Von den neun möglichen habe ich leider auch nur drei Stück gewonnen. Eine komplette Sammlung wäre zwar ganz schön gewesen, wenn ich mir nun vor Augen halte, wie stark mein Schlüsselbund nun bereits klimpert, ist es vielleicht aber auch besser so.
Abgesehen davon habe ich mich aber auch an ein paar Konsolenspielen gewagt. Allem voran Monster Hunter World, auf das ich mich bereits sehr freue. Mit dem Warten hier habe ich zwar meinen absoluten Rekord an Wartezeit bei Weitem übertroffen (satte vier Stunden hat es gedauert – und wir sind sofort als erste am Tag dort hingegangen), allerdings weiß ich nun, dass ich mir das Spiel definitiv zulegen werde. Es ist sauber in Szene gesetzt und die Geschwindigkeit wurde etwas hochgeschraubt – was mich als God Eater-Fan natürlich am meisten freut. Ebenfalls im Gedächtnis geblieben ist Dissida NT: Final Fantasy. Ich mochte die Titel auf der PSP, allerdings zeigt sich mir die PS4-Version als unfassbar langsam im Vergleich, was mich schon etwas enttäuscht hat. Vielleicht dreht sich dort ja noch etwas im Verlaufe des Spieles, da es sich um eine Umsetzung der Arcade-Variante handelt, zweifle ich allerdings ein wenig daran. Aber wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Es gab noch ein paar weitere Dinge, die mich auf der Messe angesprochen haben, aber dieses Jahr möchte ich es bei diesen Eindrücken belassen. Ich habe mich auch mal wieder in der Indie Arena Booth rumgetrieben und dort wieder ein paar ganz nette Spielchen entdeckt, allerdings warte ich da lieber, bis definitive Aussichten für Veröffentlichungen bestehen. Außerdem habe ich mich wieder an VR versucht, allerdings überzeugt es mich weiterhin nicht genug, um mir eine solche Brille ins Haus zu schaffen.
Insgesamt lässt sich sagen, dass ich viele Höhen erlebt habe – allerdings auch die ganzen Tiefen, die eine große Messe mit sich bringen kann. Zum Beispiel ist meine Ausbeute an Goodies leider wesentlich geringer ausgefallen, was zwar schade ist, ich aber bestimmt verkraften kann. Bleibt mir nichts anderes als zu sagen: Ich hoffe, euch hat die gamescom 2017 gefallen und wir sehen uns bestimmt im nächsten Jahr wieder in Köln!
Gamescom Highlight: Zuzusehen, wie Yoshi-P und Foxcon sich an Susano Ex versuchen – gut zu wissen, dass sie das Spiel auch beherrschen.
Gamescom Lowlight: Dieses Jahr haben wir nicht ganz so viel Zeit zusammen als Redaktion verbracht – schade eigentlich.
Der coolste Stand: Nintendo – relativ offen, obwohl ein Großteil des Innenbereichs als Warteschlange gedacht ist.
Handheld-Spiel der Messe: Flipping Death, ganz eindeutig!
Konsolen-Spiel der Messe: Monster Hunter World – wenigstens hat sich die Wartezeit dafür auch gelohnt.
Gesamtzahl der StreetPass-Begegnungen: 0 – Ich habe meinen 3DS nicht mitgenommen. ^^‘
Längste Anstehzeit an einem Stand: Vier verdammte Stunden bei Monster Hunter World
Liebstes Loot: Beides zwar gekauft, aber mein neues Monokuma-Shirt und die Figur von Aqua.
Das wünsche ich mir für die nächste gamescom: Wieder weniger Stress.
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Anstrengend
Nicola Hahn [501.legion]
…ging die Messe in diesem Jahr ganz entspannt an.
Wie? Das war schon die gamescom 2017? Durch die Verschiebung der Messewoche um einen Tag früher fühlt sich selbige deutlich kürzer an. Der Anreisetag war damit nicht wie üblich der Dienstag, sondern der Montag. Dank einer Schlafgelegenheit mitten in der Kölner Innenstadt war dieser auch noch recht entspannend und mit einem gemeinsamen Abendessen konnte er gut ausklingen. Der Pressetag am Dienstag war, meiner Meinung nach, überraschenderweise auch sehr angenehm, auch wenn die ersten Termine anstanden und ich nicht wirklich zum Zocken gekommen bin. Zuerst traf ich mich mit Markus Kassulke, CEO von HandyGames, mit dem ich einen ersten Blick auf Aces of the Luftwaffe: Squadron werfen konnte. Im heimeligen Biergarten des Bavarian Games-Stand im Business-Bereich ließ es sich gut quatschen, während rings um uns herum schon die ersten Biere geleert wurden. Der straffe Zeitplan führte mich gleich weiter zum Nintendo-Stand, wo sich die angereiste Redaktion langsam versammelte. Schnell waren die Spiele zum Antesten verteilt: Zur Auswahl standen für den 3DS Metroid: Samus Returns und Monster Hunter Stories. Für die Switch Super Mario Odyssey, Skyrim sowie LEGO Worlds.
Direkt danach erwartete uns auch schon die PR-Abteilung von Astragon, die uns den Landwirtschafts-Simulator 17 und 18 präsentierte. Dort lernte ich vom Community-Manager, dass ungerade Zahlen im Spielenamen bisweilen für AAA-Titel und gerade Zahlen für mobile Versionen standen, aber das wohl in naher Zukunft geändert wird, angefangen mit der Switch-Variante, die nun statt der Zahl den Untertitel “Switch-Edition” trägt. Während sich meine Kollegen anschließend an den Games in den Hallen vergnügten und Merch einkassierten, zog es mich eher ins Pressezentrum um die anstehende Arbeit zu bewältigen. Nach dem Fachbesuchertag stand mein Spiele-Counter von Games, die ich unbedingt noch auf der Messe anspielen will und nicht zu Terminen gehören, auf Null.

Erst am Mittwoch, am ersten regulären Besuchertag, konnte ich einen sehr kurz Blick auf Metal Gear: Survive werfen und die Age of Empires: Definitive Edition sowie Star Wars: Battlefront 2 anzocken. Doch gleich danach ging es wieder zurück zu den Terminen: Team17, besonders bekannt als Entwickler der Worms-Reihe und als Publisher für zahlreiche Indie-Titel, lud zum Antesten von The Escapists 2 und Yoku’s Island Express am öffentlichen Stand ein. Leider konnten sie uns keine Switch-Version zum Testen anbieten und wir mussten uns so mit einem kurzen Blick auf die PC-Version zufrieden geben. Am gleichen Tag traf ich noch das schwedische Team rund um Image & Form, die aktuell an SteamWorld Dig 2 arbeiten und die ich seit drei Jahren jährlich auf der gamescom treffe. Entsprechend herzlich war das Wiedersehen und ich konnte erstmals selbst Hand anlegen am selbst betitelten besten Spiel des Studios. Später fand dann auch noch ein Interview mit CEO Brjann Sigurgeirsson statt, der mir auch die letzten Fragen zum Spiel beantwortete. Abgesehen von den Wichtigen, wie zum Release-Termin oder dem Preis. Am letzten Tag ließ ich es noch einmal ganz ruhig angehen und erledigte ganz entspannt weiter meine Schreib- und Schnitt-Arbeit im Pressezentrum und ging anschließend zum Zug, wo eine defekte Klimaanlage und fast eine Stunde Verspätung auf mich warteten.

Insgesamt war die Messe für mich deutlich angenehmer als die letzten Jahre, am Fachbesuchertag vermisste ich glatt die ganzen Pressevertreter, die sich wohl alle zu Bundeskanzlerin Angela Merkel scharten, die die Messe eröffnete und anschließend die Hallen besuchte. Für mich standen dieses Jahr auch mehr die Leute hinter den Spielen im Vordergrund, als die Games ansich. Neben den zahlreichen Terminen konnte ich auch einen Blick auf die Besucher der gamescom werfen, die inzwischen nicht verschiedener sein können: Neben den üblichen Jugendlichen treiben sich auch immer mehr Eltern mit ihren Kindern herum. Ich staunte nicht schlecht, als ein etwa siebenjähriges Mädchen virtuos durch das Level von SteamWorld Dig 2 sprang und nur selten die Hilfe von ihrem Vater in Anspruch nehmen musste. Oder wie auch älteres Semester sich an den verschiedensten Spielen versuchte und mit ihren Nichten durch die Hallen schlenderten, auf der Suche nach Games, die sie gemeinsam spielen können. Eine interessante Beobachtung in welche Richtung sich die Branche und die Menschen, die von ihr und für sie leben, entwickelt.
Gamescom Highlight: Zahlreiche Menschen wiederzutreffen und neue kennenzulernen
Gamescom Lowlight: Die Abreise hätte etwas angenehmer sein können, das geht besser, Deutsche Bahn!
Der coolste Stand: Nintendo – Bühne und Indie-Titel auf der rechten und Eigenproduktionen auf der linken Seiten. Hier war eigentlich immer etwas los!
Handheld-Spiel der Messe: SteamWorld Dig 2 – wenn das nichts wird fahre ich persönlich nach Schweden!
PC-Spiel der Messe: Age of Empires: Definitive Edition – Man merkt, ich habe wenig gespielt.
Gesamtzahl der StreetPass-Begegnungen: 0 – Was ist das, ein StreetPass?
Längste Anstehzeit an einem Stand: 30 Minuten bei Star Wars: Battlefront 2 – Ja, ich habe definitiv zu wenig gespielt.
Liebstes Loot: Zwei Anstecker von SteamWorld, einer von Super Mario Odyssey.
Das wünsche ich mir für die nächste gamescom: Mehr Spiele, die mich auch interessieren. Aber es kann ruhig so bleiben!
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Entspannend
Andy Dück [awieandy]
…mag gratis Zeug
Ich selbst habe die Messe nur an ihrem letzten Tag, am Samstag, aus der Sicht eines Privatbesuchers erlebt, war also bei keinen Presseveranstaltungen anwesend. Das Motto für mich und meiner Truppe war es, sich nur dort anzustellen, wo man im Nachhinein etwas geschenkt bekommen konnte. Ausnahmen waren dabei Segas Sonic Forces-Stand, bei dem man erstaunlicherweise ohne zu Warten direkt loszocken konnte und EAs Need For Speed Payback, für welches ich mich auch ohne meinen EA Fastpass angestellt hätte.

Also, mit welchen Goodies bin ich nach Hause gekommen?
Keine Stunde nachdem wir in die Hallen kamen, hatten wir schon eine Tracer Maske vom Overwatch Stand bekommen, nachdem wir in einer schnellen Runde auf der neuen Map unsere Gegner chancenlos fertig gemacht haben – sie kamen keine fünf Meter aus ihrem Spawn heraus. Danach ging es zu Dragon Ball Fighter Z, wo T-Shirts verteilt wurden.

In der Hoffnung eine Cap von Rainbow Six Siege zu gewinnen, haben wir auch eine Runde auf deren neue Map gespielt, nur für den MVP hat es nicht gereicht. Während einer kurzen Pause an der frischen Luft haben wir Fastpässe für die EA Stände gewonnen, womit wir ohne zu warten Need For Speed Payback und Star Wars Battlefront 2 spielen konnten, bei letzterem gab es für zwei von uns ein Poster für die Platzierung auf dem zweiten und dritten Platz. Weiter ging es zum Teamspeak-Stand, um die Hero Badges zu holen. Dafür spielten wir eine Runde Rocket League gegen ein paar Kinder. Die Armen wussten nicht, was auf sie zukommen würde. Einen Code und Schlüsselanhänger weiter ging es zu Nintendo, wo es leider keine Anstecker mehr gab. Aber nach einer vernichtenden Runde (für meine Gegner zumindest) von Pokémon Tekken, waren wir noch einen Schlüsselanhänger reicher.

Gleich gegenüber war Sega, wo erstaunlicherweise keine Schlange war, also warum nicht eine Runde Sonic Forces spielen? Bei Destiny 2 gab es ebenfalls ein T-Shirt sowie Playstation Schlüsselanhänger und von dort sind wir zum XBOX-Stand für eine Runde Playerunknown’s Battlegrounds, welches für die XBOX noch stark verbuggt war. Aber immerhin gab es beim Warten jede Menge Anstecker (welche für gutes Geld bei eBay weg gehen werden).
Letztendlich war es eine Stressfreie Messe und ich freue mich aufs nächste Mal!
Gamescom Highlight: Auf dem Teamspeak-Stand Kinder in Rocket League 10-0 fertigmachen
Gamescom Lowlight: Playerunknown’s Battlegrounds am XBOX-Stand
Der coolste Stand: Kein Stand, aber der super billige Laden in der Merch-Halle, in dem ich mir eine Batman-Schale gekauft habe (und einen Fidget Spinner :x)
Handheld-Spiel der Messe: Habe keine Handhelds gespielt, bis auf Pokémon Tekken
PC-Spiel der Messe: Star Wars Battlefront II
Gesamtzahl der StreetPass-Begegnungen: 0 – Mit einem 2DS lasse ich mich nicht in der Öffentlichkeit sehen 😛
Längste Anstehzeit an einem Stand: 30+ Minuten bei Playerunknown’s Battlegrounds.
Liebstes Loot: Dragonball Fighter Z T-Shirt
Das wünsche ich mir für die nächste gamescom: Dass ich für mehr als einen Tag kommen kann
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Noice
Sebastian Mauch [Paneka]
…war enttäuscht von der Messe als solches.
Bisher liefen die gamescoms vergangener Jahre für mich in etwa so ab: Am Fachbesuchertag werden ein paar Termine wahrgenommen, danach ging es dann auf persönliche Erkundungstour durch die überfüllten Hallen. Dieses Jahr war alles ein wenig anders, die Schuld liegt bei Nintendo und der Nintendo Switch. Das ist aber keineswegs negativ zu verstehen, denn es wurde so dermaßen viel für Switch vorgestellt, dass zwischen den Terminen und Anspielsessions nur sehr wenig für Erkundungen übrig blieb. Auch wenn es Nintendo mit dem neuen System wieder nicht geschafft hat, in die Liga der „großen“ Konsolen aufzusteigen, floriert der Markt für das Hybrid-System. Neben etlichen Ports älterer Titel wie The Elder Scrolls V: Skyrim und diverser Indie-Titel, gab es auch mehr als genug hochwertige Neuentwicklungen zu bestaunen. Dabei ist nicht nur die Rede von Nintendo-eigenen AAA-Produktionen wie dem gamescom-Award-Gewinner Super Mario Odyssey, denn auch kleinere Entwickler sehen die Switch als attraktive Entwicklungs- und Vertriebsplattform. Ob in der Indie Arena Booth, oder auch den großen Entertainment-Hallen, nahezu an jeder Ecke wurden auch kommende Spiele für die Switch gezeigt.
Dementsprechend gab es auch viel zu tun für unser sehr kleines Team. Neben einem sehr interessanten Interview mit dem Creative Director von Chess Ultra, konnten wir auch bei Nintendo in aller Ruhe ein paar Titel ausprobieren. Die Zukunft des kleinen Gaming-Tablet mit Dock kann man also erstmal als sehr vielsprechend diagnostizieren. Auch wenn die schiere Vielfalt ganz klar für die Switch spricht, war mein Titel Nummer Eins jedoch einer für den kleinen Bruder, den 3DS. Die Rede ist von Metroid: Samus Returns. Nun mag das natürlich auch daran liegen, dass ich ein ziemlicher Fan der Serie bin, aber auch Gameplay-technisch zog mich die Demo von allen am meisten in seinen Bann, sodass ich sie letztlich sogar zweimal durchspielte. Zwischenzeitlich trudelte sogar das Testmuster dazu ein, ihr dürft euch also in Kürze auf einen spannenden Test einstellen!
Doch zurück zur Spielemesse… Nach einer nicht gerade unkomplizierten und vor allem langen Anreise im Kleinbus ging ich mehr oder weniger ohne große Erwartungen in die heiligen Hallen. Die großen Hersteller Ubisoft und Co. habe ich dieses Jahr mal bewusst ausgelassen. Der einzige große Titel den ich mir letztlich doch antat, war Monster Hunter World für die PlayStation 4. Zusammen mit meinem Kollegen Denis von PlanetVita stellte ich mich noch weit vor dem Einlass der Privatbesucher in die trotzdem schon sehr lange Warteschlange. Trotz verfrühtem Presseeinlass warteten wir am Ende üppige vier Stunden auf unseren Anspielslot. Das hat Capcom ehrlich gesagt etwas fehlgeplant. Jeder Slot dauerte nämlich 20 bis 30 Minuten. Dementsprechend langsam rückte auch die Schlange auf. Pünktlich zum Einlass der Privatbesucher war die Wartereihe dann schon so ausgedehnt, dass die Wartezeit so immens war, dass man schon bis zum Messeschluss hätte warten müssen. Eindeutig ein Zeichen dafür, dass die gamescom mittlerweile viel zu voll ist, aber auch dass die Reihe Monster Hunter endlich mal einen wichtigen Stellenwert in Europa zugesprochen bekommt.
Positiv fiel aber dieses Mal das Klima in den Hallen aus. Trotz des durchwachsenen deutschen „Sommers“ war natürlich genau zur gamescom 2017 mal wieder bullige Hitze und keine einzige Wolke auf dem Plan. Trotz neuer Besucherrekorde war es in den Hallen aber insgesamt recht erträglich. Negativ aufgefallen ist übrigens der Lootgeiz der Hersteller. Gingen wir in vergangenen Jahren – ob als Privatbesucher oder Presse – mit haufenweise Geschenken im Schlepptau nach Hause, gingen wir dieses Jahr fast schon leer nach Hause. Wenig T-Shirts wurden in die Massen geworfen, und auch an praktischen Gimmicks oder anderem Merch mangelte es arg. Stattdessen hat man gefühlt an jedem Stand überdimensionierte Tüten in die Hand gedrückt bekommen. Wäre ich nicht semi-beruflich auf der Messe, würde ich mir diese „Erfahrung“ als Privatbesucher nicht mehr geben, da es einfach nicht mehr das Wahre ist. Vielleicht seht ihr das aber auch ganz anders, jeder sammelt ja schließlich seine eigenen Erfahrungen.
Gamescom Highlight: Tanzende Spartans (Halo) und Piraten inmitten der Menschenmassen!
Gamescom Lowlight: Definitiv die Anreise…
Der coolste Stand: Ganz klar der von Monster Hunter World!
Handheld-Spiel der Messe: Metroid: Samus Returns
PC-Spiel der Messe: Mittelerde: Schatten des Krieges (auch so ziemlich das Einzige das ich angespielt habe)
Gesamtzahl der StreetPass-Begegnungen: Zu wenige, da ich relativ wenig Zeit in Warteschlangen verbrachte.
Längste Anstehzeit an einem Stand: etwa vier Stunden bei Monster Hunter World trotz verfrühtem Einlass!!! Unnormal…
Liebstes Loot: Welches Loot? Nintendo hat aber immerhin ein Mario-Monopoly herausgegeben, ihr seid die Besten!
Das wünsche ich mir für die nächste gamescom: Weniger Leute, mehr Loot!
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Mager
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So viel zu unseren Eindrücken! Wart ihr auf der Messe? Hat sie euch gefallen oder war dieses Jahr mal absolut gar nichts für euch dabei? Und wie lange habt ihr euch die Warteschlangen angetan, nur um den ersehnten ersten Blick auf das Spiel der Träume zu werfen? Schreibt es uns doch in den Kommentaren!